Welche Anhaltspunkte gibt es für diese Abklärung?  Dieser Punkt ist wirklich nicht ganz einfach zu beanworten oder zu beurteilen. Wenn Ihr Ersthund z.B. sehr gerne mit seinen Artgenossen spielt, wenn sie mit ihm spazieren gehen, oder er nichts dagegen hat, wenn sie fremde Hunde streicheln, wenn er fremden Hunden freundlich oder zumindest neutral agegenüber steht, dann sind das zumindest positive Anzeichen dafür, dass sie einen Zweithund nehmen können.Einige dieser Punkte sind natürlich auch Erziehungssache und liegen nicht nur im Wesen des Hundes begründet.  In vielen Fällen gelingt es auch durch geschicktes Management und durch eine solide Erziehung die Hunde kompatibel zu machen. Gründe, die eher für einen Einzelhund sprechen: mangelhafte Berherrschung der Hundesprache, etwa durch fehlende Prägung im Welpenalter, sehr unsichere, ängstliche Hunde in Kombination mit einem tyrannischen Hund .

Vor 15 Jahren, als ich meinen Sino adoptiert hatte, ein Welpchen von 3 Wochen! war ich nach einem knappen Jahr der Ansicht, dass Sino nicht alleine bleiben sollte. Also kam ein weiterer Welpe ins Haus: Sunny. Sunny – nomen est omen – war wirlich ein Sonnenhund. Er liebte Sino abgöttisch und wurde zum seinem Schatten. Das diese Kombination gelang, lag wirklich in erster Linie an Sunny.

Sino hatte zwar keine grossen Einwände gegen den Neuzugang, aber besonders zugeneigt war er ihm nicht wirklich. So sollte es auch bleiben.  Sino beschützte seine weiteren Artgenossen – mein Rudel wurde im Laufe der Jahre immer grösser – aber so wirklich wichtig war Sino das Rudel nie. Er spielte kaum mit seinen Artgenossen . Er ignorierte sie her. Wichtig war ich für ihn.  Sino hätte ohne Problem ein Einzelhund bleiben können.  Sein gutes Gemüt (er war mein erster Pointer) und sein unglaublich sanfter Charakter, liesen ihn das Rudel „ertragen“.

Sie sehen, diese Frage lässt sich ebenfalls nicht pauschal beantworten.



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