Hundewelpe oder erwachsener Hund – Was passt besser zu Ihnen?

Geschrieben von Nito am August 14th, 2017 in Welcher Hund passt zu mir?

Hundewelpe oder erwachsener Hund – Was passt besser zu Ihnen?

 

Vor dem Einzug eines tierischen Freundes gibt es viele Fragen zu beantworten. Welche Größe sollte der neue Hund haben? Soll es wirklich ein Hund vom Züchter sein oder ist es nicht besser, einem Hund aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle ein schönes Zuhause zu bieten? Oder kommt sogar ein Hund aus dem Ausland wie Spanien in Frage? Wichtig ist zudem, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob ein Welpe oder ein erwachsener Hund besser für Sie geeignet ist. Sich gegen einen Züchter zu entscheiden, bedeutet nicht automatisch, dass es ein erwachsener Hund sein muss. Auch in Tierheimen, in vielen Pflegestellen und in Spanien warten Welpen auf ein neues Zuhause. Vor der Anschaffung sollte daher gut überlegt sein, ob ein Welpe oder ein erwachsener Hund besser zu Ihnen passt. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, sodass ein paar Tipps bei der Entscheidungsfindung nicht schaden können.

Ein Welpe erfordert viel Zeit und Arbeit

Wenn ein Welpe ins Haus kommt ist das immer ein freudiges Ereignis, das aber auch mit vielen Anstrengungen verbunden ist. Die Hundefuttermarke Die Hundefuttermarke Beneful gibt auf der Website allerhand Tipps zu Vorbereitungen und Maßnahmen, damit sich der Welpe in seinem neuen Zuhause wohlfühlt. Die Wohnung sollte welpensicher gemacht werden, Sie benötigen viel Zubehör und auch ausreichend Zeit für die Eingewöhnungsphase. Der Welpe muss erst stubenrein werden, sodass Sie möglicherweise das eine oder andere Malheur in der Wohnung in Kauf nehmen müssen. Ein Welpe kommt daher in erster Linie für geduldige Menschen in Frage, die über ein umfangreiches Wissen in puncto Welpenerziehung verfügen oder bereit sind, sich dieses Wissen anzueignen. Auch der Besuch einer Hundeschule sei den meisten Welpenbesitzern empfohlen.

Wenn Sie sich für Ihren Welpen in der ersten Zeit seines Lebens viel Zeit nehmen, haben Sie den Vorteil, dass Sie ihn auf sich selber und Ihre Familie besonders gut prägen und ihn optimal sozialisieren können. Ein solcher Hund kommt später gut mit Artgenossen und anderen Tieren, mit fremden Menschen, mit ungewohnten und lauten Geräuschen sowie mit außergewöhnlichen Situationen zurecht. Der Alltag mit einem Hund, der Sie von klein auf begleitet hat, gestaltet sich dementsprechend besonders einfach. Allerdings sollte sich jeder dessen bewusst sein, dass Welpenerziehung durchaus Zeit und Arbeit kostet und manchen Halter vielleicht überfordern kann. Im schlimmsten Fall führt das zu unerwünschten Verhaltensweisen, die sich später nicht oder nur mit hohem Aufwand korrigieren lassen.

Was spricht für und gegen einen erwachsenen Hund?

Natürlich ist ein Welpe niedlich, wer jedoch von vornherein weiß, dass er nicht genug Zeit und Geduld für die Erziehung aufbringen kann, sollte sich besser für einen erwachsenen Hund entscheiden. Tausende von ihnen warten in Tierheimen und in privaten Pflegestellen auf eine zweite Chance. Oft handelt es sich dabei um gut sozialisierte und pflegeleichte Hunde. Sie kommen aus Familien und sind nur im Tierheim gelandet, weil die Vorbesitzer umgezogen sind oder aus persönlichen Gründen plötzlich nicht mehr ausreichend Geld oder Zeit für den Hund hatten. Derartige Fellnasen sind gut erzogen, kommen auch mit Kindern zurecht und sind daher die idealen Anfängerhunde.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Nicht immer ist bekannt, was ein erwachsener Hund, der möglicherweise auf der Straße oder nur im Zwinger leben musste, schon alles erlebt hat. Gerade in Spanien gibt es zahlreiche Hunde, die von ihren Vorbesitzern misshandelt und geschlagen wurden. Solche Vierbeiner haben schlechte Vermittlungschancen, weshalb gerade erfahrene Hundehalter in Erwägung ziehen sollten, sich einem solchen „Problemhund“ anzunehmen. Mit viel Liebe und einer konsequenten Erziehung lassen sich eventuelle Verhaltensstörungen auch im Erwachsenenalter noch korrigieren. Unerfahrene Hundeliebhaber sollten jedoch abwägen, ob sie den Anforderungen und Bedürfnissen eines solchen Hundes gerecht werden können.