Der Grund konnte abschließend noch nicht nachgewiesen werden. Häufig wird vermutet, dass das Gras fressen mit einer Mangelernährung zusammenhängt, doch auch optimal ernährte Hunde scheinen sich häufiger gerne ein paar Grasbüschel zu gönnen. Gerade das frische Gras im Frühling, schmeckt einigen Hunden wohl ganz besonders gut.

Auch ein Zusammenhang mit Trockenfutter konnte noch nicht bestätigt werden. Auffällig ist jedoch , dass einige Hunde grasen, wenn sie Magen-Darm-Probleme haben und ihr Bauch nicht in Ordnung ist. Viele leiten damit Erbrechen ein, das ihre Beschwerden lindert. Andere behalten das Gras bei sich und scheiden es auf natürlichem Weg wieder aus.

Interessanterweise werden bei Verdauungsbeschwerden sehr oft die Gräder der Quecke gefressen. Die Volksmedizin wendet dieses Gras als Teezubereitung traditionell unter anderem gegen Magen-Darm-Katarrh an – vielleicht haben Vierbeiner auch ihre Hausmittelchen.

Bei Hunde, die über einen längeren Zeitraum Gras gefressen haben, wurde nicht selten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts festgestellt.