Obwohl der Wachtelhund offiziell unter die Laufhunde für die Kleinwildjagd eingereiht wird, handelt es sich doch um einen Vorstehhund für die Jagd auf Federwild. Darüber hinaus kann man ihn auch zum Apportieren abrichten. Der Wachtelhund

ist sehr vielseitig und besonders für den geeignet, der sich für mehrere Gebrauchszwecke nur einen Hund leisten will. Der deutsche Züchter F. Roberth erhielt diesen Hund in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts durch Kreuzungen, deren Komponenten nicht bekannt sind.

Obwohl diese Hunderasse  erst verhältnissmässig spät entstanden ist, kann man über seine Herkunft nur Hypothesen aufstellen. Ohne Zweifel hat der Wachtelhund einen Spaniel zum Vorfahren, was man schon an der äußeren Erscheinung und auch im Verhalten erkennt.

Der Wachtelhund ist kräftig, mutig, intelligent und lebhaft, leicht abzurichten, für jeden Geländetyp geeignet und hat einen guten Geruchssinn. Er ist leidenschaftlich und zeigt sich seinem Herrn gegenüber gehorsam und anhänglich. Fremden gegenüber verhält er sich jedoch mißtrauisch. Das ‚Äußere wirkt angenehm, ja elegant.

Gewicht: nicht festgelegt. Schulterhöhe: 40 bis 50 cm. Farbe: Schwarz mit Abzeichen Braun, Hirschrot,

Heimat : Deutschland

Farbschläge:

Es gibt zwei Farbschläge:

  • Einfarbig braun, seltener auch rot; oft mit weißen oder geschimmelten Abzeichen an Brust und Zehen
  • Braunschimmel, seltener auch Rotschimmel; als Grundfarbe stehen braune, bzw. rote Haare mit weißen dicht gemischt; oft mit braunem, bzw. rotem Kopf, sowie Platten, auch Mantel über den ganzen Rücken. Zu diesem Farbschlag gehören auch Schecken mit weißer Grundfarbe und großen braunen bzw. roten Platten sowie Tiger, bei denen die weiße Grundfarbe zusätzlich mit braunen bzw. roten Büscheln gesprenkelt oder getupft ist.

Wie alle Jagdhunde, ist auch der Wachtelhund ein ausgezeichneter Familienhund.   Nehmen Sie ihn in Ihre Familie als Familienmitglied mit auf, werden Sie einen innigen und liebevollen Freund an Ihrer Seite haben.