Als Suche wird der Einsatz von Vorstehhunden auf dem Feld bezeichnet. Diese suchen vor dem Schützen weiträumig Feldflächen (Rübenäcker, Stoppelfelder) mit der Nase nach Niederwild ab.  Sowie der sichere Spurlaut ein unverzichtbar-typisches Merkmal der Stöberhunde und Bracken ist, so ist das Vorstehen gefundenen Niederwildes das typische Merkmal des Vorstehhundes.Ist das erste ein akustisches Signal, so ist ds Vorstehen ein optisches. Darausfolgert, dass das klassische Einsatzgebiet des Vorstehhundes die offene Feldflur ist, in der der Jäger seinen Vorstehhund beobachtet und sein eigenes Verhalten nach dem Benehmen seines Hundes ausrichten kann.

Das Vorstehen ist sicher ein „erworbener“ Instinkt, der durch lange Zuchtauswahl auf eben diese Eigenschaft schließlich genetisch fixiert wurde.  Vorstehen bedeutet, dass der Hund in dem Moment, in dem er die Witterung sich vor ihm drückenden Niederwildes in die Nase bekommt, mehr oder weniger ruckartig verharrt. Die typische Pose des Vorstehens ist von Rasse zu Rasse recht verschieden, schon der Name „Setter“ deutet darauf hin, dass dieser Vorstehhund mehr sitzt als steht, wenn er in der für seine Rasse typischen Manier Wild markiert.

Vorstehhunde „par excellence“ sind die Engländer, der Pointer und die drei Setterschläge, die unter bewusstem Verzicht auf Vielseitigkeit in ihrem Mutterland ausschließlich auf feinste Nase und exzellente Vorstehmanieren gezüchtet wurden.

Unsere deutschen Vorstehhunde, von Anbeginn an auf grössere Vielseitigkeit gezüchtet, wurden erst durch die Zufuhr vor allem von Pointerblut zu konkurrenzfähigen Feldhunden.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts galt ein Vorstehhund nur etwas, wenn er massenhaft Pointerblut führte.

Merkmale der Vorstehhunde:  Der bei kurzhaarigen Vorstehhunden wie den Pointern gut sichtbare athletische Körperbau weist darauf hin, dass dieser Hundetyp mit den Bracken verwandt ist. Im Gegensatz zu den Spaniels laufensie dem Jäger weit voraus. Sobald sie Wild aufgespürt haben, machen sie es nicht hoch, sondern bleiben mit waagrecht gehaltener Rute und angewinkelter Vorderpfote stehen. Auf diese Weise zeigen sie dem Jäger das Wild an (stehen vor), das er nun erlegen kann. Die Vorstehhunde werden vornehmlich bei der Jagd auf Flugwild eingesetzt.

Der Setter wurde bereits im 16. Jh. für die Jagd verwendet. Auch sie harren aus, sobald sie das Wild gesichtet haben. Die grosse Zeit der Vorstehhunde begann im 17. Jahrhundert, als die Jagd auf Vögel populär wurde.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über Jagdhunde aus Spanien