Ein verantwortungsvoller Hundebesitzer sollte das Vertrauen seines Hundes haben, kann ihn in Ruhe festhalten, ihn aufheben und wegtragen, ohne dass der Hund Angst bekommt oder aggresiv wird. Wie man den Hund im Griff hat und wie man ihn hätschelt und streichelt, hängt natürlich vom jeweiligen Hund, aber auch von der Bereitschaft des Herrn ab. Die meisten Hunde freuen sich, wenn man sich mit ihnen abgibt.

Allerdings ist auch nötig dem Hund beizubringen , dass er, wenn nötig, wirksam festgehalten wird. Der Hund darf das Festhalten keinesfalls als Bedrohung ansehen.

Hochheben des Hundes: Erst freundlich mit ihm reden, so dass er nicht erstaunt ist, wenn Sie ihn anfassen. Bei einem kleinen Hund, legt man eine Hand unter den Brustkorb. Die andere hält das Hinterteil.

Bei grösseren Hunden legt man eine Hand oder einen Arm unter den Brustkorb vor den Vorderläufen und die andere Hand unter das Hinterteil. Es ist besser, sich beim Hochheben des Hundes nicht zu bücken, sondern sich hinzuknien und dann hochzuheben. Ist eine zweite Person dabei, kann sie den Kopf des Hundes halten und dem Tier gut zureden. Das vertreibt die Angst und der Hund kann sich nicht umdrehen, um Ihnen ins Gesicht zu beissen.

  • Einem gutmütigen Hund, den man schon kennt, begegent man wie folgt:
  • freundlich, aber stets entschlossen auftreten.
  • In ruhigem Ton mit ihm sprechen
  • Den Hund nicht erschrecken
  • Den Hund nicht ärgern und seine Gutmütigkeit nicht ausnutzen

Immer wieder begegnet man Menschen, die sich völlig falsch verhalten. Sei es aus Unwissenheit, was wohl meistens der Fall sein dürfte, oder aus Angst.

Kreischende , weglaufende Kinder, sind für Hunde häufig ein „Beutefaktor“.  Würden die Kinder stehen bleiben und sich eigentlich garnicht um den Hund kümmern, wäre es dem Hund langweilig und er würde sich trollen.   Erwachsene, ich erlebe es häufig am Strand, die mit Stöcken oder ihren Walkinggeräten um sich schlagen, aggressivieren den Hund oder machen ihm Angst, natürlich versucht er sich zu wehren oder zu bellen und der bestehenden Gefahr Paroli zu bieten.

Wenn jemand den Hund versucht zu hetzen, fühlt sich der Hund natürlich auch bedroht und versucht sich zu wehren.  Ich bin sicher, dass viele Unfälle passieren, weil sich der Mensch völlig falsch verhält.   Ein normaler, gut erzogener, gesunder Hund, greift nicht einfach einen Menschen an.  Das ist mehr als unwahrscheinlich.   Auch Jogger sind beliebte Hetzobjekte.  Wenn ein Jogger einfach stehen bleibt und wartet, bis der Hund vorbei gelaufen ist, ist jegliche Gefahr gebannt.     Aber eklären Sie das einmal einen Läufer, der keine Ahnung von Hunden hat.   Es könnte alles so einfach sein.

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