Wie ist das Hundeverhalten zu interpretieren? Es gibt auch Verhalten, dessen Bedeutung nicht so leicht zu verstehen ist. Es braucht sorgfältige, geduldige Beobachtung des Tierverhaltens in allen möglichen Zusammenhängen, um zu verstehen

was der Auslöser dieses Verhaltens ist und was das Individium damit zu erreichen versucht.

Beim Interpretieren des Hundeverhaltens, z.B. um zu verstehen, warum der Hund heult, wenn er eine Sirene hört, oder warum er nach dem Exkrementieren scharrt, muss man schon recherchieren, um das Verhalten verstehen zu lernen. Die meisten Verhaltensweisen rekrutieren sich noch aus der archaiischen Geschichte des Haustiers Hund.

Lautbildung: Domestikastion und Züchtung haben die Lautbildung des Hundes stark beeinflusst. So wurde die Fähigkeit und der Hang zum Heulen stark abgebaut. Alle Wölfe heulen in verschiedenen Situationen, vor allem um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Nur wenige Hunde tun dies. In einer Situation wo der Wolf heulen würde, bellen sie her. Hunde heulen jedoch wie die Wölfe, wenn sie sich alleingelassen fühlen.

Viele Hunde jaulen und heulen jedoch auch, wenn sie die Sirene der Ambulanz oder von Polizeiautos hören. Das wird oft falsch gedeutet, indem angenommen wird, der Hund schütze sein empfindliches Gehör damit, oder er baue dadurch seinen Stress ab. Katzenohren sind genauso empfindlich, aber Katzen jaulen in dieser Situation nicht. Sie rennen auch nicht davon, wenn sie an solche Töne gewöhnt sind.

Scharren: Ein anderes dem Wolf und dem Hund gemeinsames Verhalten ist das Scharren nach dem Harn- und Kotabsatz. Dies wird oft mißdeutet als Zudecken der Abgänge mit Erde, wie dies die Katze tut. Die Katze geht dabei viel genauer und ritueller vor. Der Hund scharrt, um die betreffende Stelle, sein Revier, sichtbarer zu machen. So versehen Hunde ihr Revier mit auffallenden Sichtmarken.

Weitere Informationen zum Thema, finden Sie auch unter hier :   Hundeverhalten, Verhalten des Hundes