Vergiftung Hund: Düngemittel können für Hunde tödlich sein.

Geschrieben von Nito am August 1st, 2012 in Vergiftung Hund

Vergiftung Hund:  Vorsicht beim Spazierengehen!   Düngemittel können für Hunde tödlich sein!

Man glaubt dem Hund gutes zu tun, indem man ihn querfeldein rennen lässt – und bedenkt nicht die Gafahren, die u.U. dort auf unseren vierbeinigen Freund lauern können.   Für uns Hundehalter ist es ja leider nicht erkennbar, welche Insektizide, Herbizide oder sonstige Spritzmittel verwendet wurden.  Nicht alles ist bei direktem Kontakt harmlos für Hunde!  Sogar Jauche und Gülle stellen bei direkter Aufnahme ein Risiko wegen der möglichen Übertragung etwa des Botulismustroxins oder des Coronavirus dar. Ebenso sind pflanzliche Dünger oder Mineralstoffe keineswegs immer unbedenklich. Düngemittel auf Rizinusbasis können für Hunde sogar tödlich sein.Die Granen von Getreide und Wildgräsern dringen leicht in Augen, Ohren, in die Nase oder in die Pfotenballen ein und werden meist nicht sofort entdeckt. Manche andern im Gewebe und ziehen böse Infektionen nach sich. Also sollten Felder in jedem Fall für Hundespaziergänge tabu sein.

In Wäldern mit Wildbestand sollten Hunde generell an der Leine geführt werden.   Nutztiere wie Schafe, Pferde und Kühe werden meist durch Elektrozäune vor Feinden und vor dem Davonlaufen geschützt. Viele allzu neugierige Hunde haben schon Bekanntschaft mit Stromstößen dieser Weidezäune gemacht. Panikreaktionen oder spätere Ängstlichkeit, sogar in ganz anderem Zusammenhang, können die Folge sein. Ausserdem sollten Weidetiere nicht von Hunden belästigt werden. Besser ist es, bereits dem Welpen oder Junghund beizubringen, generell einen gewissen Abstand zu Weiden zu halten und dem Vieh neutral zu begegnen.

Badefreudige Hunde kommen leider häufig mit Pfotenverletzungen aus dem Wasser. Der Grund: scharfkantige Steine oder weggeworfene Glasflaschen. Diese sind für den Menschen oft schwer unter der Wasseroberfläche auszumachen. An Gewässern lohnt sich deshalb ein genauerer Blick in Richtung Untergrund.

An dieser Stelle sei auch nochmals mit Nachhalt vor Zecken gewarnt.

Weiter können Bienen, Hummeln, Wespen , Hornissen Hunden schwer zusetzen, nämlich dann, wenn ein Stich im Kopfbereich oder sogar im Fang erfolgt. Schwellungen, die unter Umständen binnen weniger Augenblicke die Atmung behindern, sind mitunter ebenso lebensbedrohlich wie ein allergischer Schock. In solchen Fällen heisst es: sofort zum Tierarzt!!

Impfungen können Hunde auf jeden Fall vor den schlimmsten Infektionskrankheiten schützen.

Eine zu ängstliche Überbehütung des Hundes wäre für seine motorische und seelische Entwicklung in jedem Fall kontraproduktiv.  Die Natur ist kein Horrorszenario. Ihre Vorteile für Mensch und Tier überwiegen bei Weitem.

Dennoch ist mitunter einfach etwas mehr Vorsicht geboten.