Hund einschläfern. Euthanasie-Entscheidung – Abschied in Würde – die sanfte Art zu sterben

Geschrieben von Nito am August 1st, 2012 in Tierbestattung - Tierfriedhof - Hund gestorben

Hund einschläfern. Viele Hundebesitzer haben Angst vor dem Schritt, die Euthanasie-Entscheidung zu treffen. Was passiert im Körper beim Einschläfern des Hundes? Muss er leiden?  Hat mein Hund Schmerzen oder gar Todesangst?  Fragen, die wohl jeden Hundehalter beschäftigen, der einmal vor dieser Entscheidung gestanden ist, oder dem ggfs. dieser endgültige Schritt bevor steht.   Ein Thema, das für jeden Menschen, der sein Tier liebt,  gerne weit weg geschoben wird oder verdrängt wird.  Also nochmal zu der Frage : Was passiert im Körper des Hundes ….Durch die intravenöse Injektion eines  Narkosemittels fällt der Hund in tiefen, reaktionslosen Schlaf. Die darauf folgende Lähmung der Atmung und der Stillstand des Herzens werden von ihm nicht mehr gespürt. So erfolgt der Tod in tiefer Bewusstlosigkeit, ohne Erregungssatdien , ohne dass der Hund noch irgendetwas bemerkt.

Keinem bleibt die Trennung von seinem geliebten vierbeinigen Lebenspartner erspart. Am Ende gilt es die schwerste aller Hürden zu meistern.  Oft kommt dieser Moment ganz plötzlich. Sei es durch einen Unfall oder eine Krankheit. Die Frage stellt sich, überwiegt das Leiden oder die Lebensfreude des Tieres ? Soll man es erlösen – oder ist es dafür doch noch zu früh?  Viele Tierbesitzer verdrängen den Gedanken an das nahende Ende so weit wie möglich. Das ist nicht die beste Verfahrensweise  (wenngleich nachvollziehbar und verständlich).  Denn wenn die Situation da ist, umso schwerer fällt es, sich zu entscheiden.

Wichtig ist es , einen Tierarzt des Vertrauens zu finden. Im besten Fall wird verabredet, dass der Tierarzt zum Einschläfern einen Hausbesuch vornimmt. Gerade alte und kranke Tiere fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung wohler und sicherer als in der veremeintlich feindlichen Tierarztpraxis. Deshalb schlafen diese Hunde zu Hause auch besser ein.

Generell gibt es zwei Varianten der Euthanasie. Bei der einen wird das Mittel direkt in die Vene injiziert. Bei der anderen wird ds Tier zunächst in Narkose gelegt und dann das Präparat zum Einschläfern gegeben. Bei sehr gelassenen Tieren verursacht die direkte Injektion keine Probleme. Unruhige Hunde sollten besser zuerst medikamentös beruhigt werden. Sie bekommen zunächst eine Spritze in den Po, später eine zweite in die Vene oder das Herz.

Ganz wichtig für den Gefährten ist, dass der Tierbesitzer seinen Liebling die Trauer möglichst kaum spüren lässt. Das ist viel verlangt. Doch wenn der Halter vor dem Hund in Tränen ausbricht, merkt der Vierbeiner, dass etwas Dramatisches ansteht, und regt sich dementsprechend auf. Und geanu das möchte man ihm doch ersapren.

Er soll ruhig und entspannt einschlafen. Auch wenn es äußerst schwer fällt, ist es bessser, so zu tun, als ob es sich um eine Routineuntersuchung handelt – im Sinne des Tieres!!!  Trauern kann man hinterher.

Einen Hund einschläfern zu lassen, ist es Entscheidung, die man vor sicher herschiebt.   Ich kenne das Problem nur allzugut.   Aber denken Sie dabei in erster Linie an Ihren geliebten Hund.   Lassen Sie ihn nicht unnötig leiden.   Wir haben die Chance, ihm das Leid zu verkürzen.