Therapiehunde, Hundetherapie, Tiertherapie

Geschrieben von Nito am August 14th, 2012 in Therapiehunde

Hunde vieler Rassen werden immer mehr als Therapeuten für Kinder und bevorzugt ältere Menschen eingesetzt. Mit großem Erfolg!  Was genau sind die Aufgaben von Therapiebegleithunden und in welchen Bereichen werden sie eingesetzt? Therapiehunde und  Therapiebegleithunde bilden zusammen mit ihrem Hundeführer, der in den verschiedensten Bereichen eine Ausbildung besitzen kann, ein Team. Man muss differenzieren zwischen Therapie- und Pädagogikbegleithunden – je nach Ausbildung des Hundeführers. Arbeitsfelder können zum Beispiel sein: Pädagogik, Kinder und Jugendarbeit, Therapie: Logopädie, Ergotherapie usw. oder auch medizin und Gerontologie. Der Therapiebegleithund ergänzt den ineinem speziellen Fachbereich ausgebildeten Menschen beim Umsetzen und Erreichen seiner Ziele.

Therapiehunde:

So unterstützt er im Bereich der Pädagogik z.B. den Aufbau des Selbstbewusstseins des Klienten, in der Psychologie den abbau von Ängsten. Im Bereich der Gerontologie dient der Therapiebegleithund oftmals als anreiz, über vergangene Zeiten zu sprechen oder durch Aktoinen mit dem Hund mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

Der Hund ersetzt niemals den Therapeuten oder Pädagogen, sondern unterstützt diesen bei  seiner Arbeit – er ist methodisch-didaktisches Werkzeug. Seine Areit kann nur so gut sein, wie der dazugehörige Mensch sie gestaltetet.

Der Einsatz eines Therapiehundes bedeutet für den Hund schwerste Arbeit, bei der ethische und tierschutzrechtliche Aspekte dringend berücksichtigt werden müssen – z.B. Dauer und Schwere jeden Einsatzes.

Tiergestützte Arbeit erfordert ein hohes Maß an Verantwortung dem Klienten gegenüber. Will man einen ausgeglichenen und gesunden Therapiehund haben, muss man ihm zusätzlich zuu seiner Arbeit einen artgerechten Ausgleich bieten. So machen viele Agility, Fährten- und Apportierarbeit und Gai Apportierarbeit und workingtests mit ihren Therapiehunden.

Therapiehunde sind heute vielfach  als Therapeuten im Einsatz.     Eine Frage, die ich mir immer wieder stellen muss – warum haben Hunde und Tiere, aller Rassen, nicht die gleichen Rechte, wie wir Menschen ?     Ein wundervolles Zitat, dass ich Ihnen gerne wieder ins Gedächtnis rufen will:

„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

Franz von Assisi

Wenn Sie , genauso wie ich, Hunde lieben, (Tiere lieben), dann werden Sie sich über dieses berühmte Zitat sicherlich freuen.