Therapiehunde. Hunde als Therapeuten . Einsatzbereich von Hunden in der Therapie

Geschrieben von Nito am August 5th, 2012 in Therapiehunde

  • Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass sich die Begegnung mit dem Hund positiv auf den Menschen auswirkt und unter anderem soziale Kontakte, emotionale Bindung und nonverbale Kommunikation fördert. Der mögliche Einsatzbereich von Hunden in der Ergotherpaie, Physiotherapie, Sprachtherapie und Psychotherapie, insbesondere bei Kindern ist breitgefächt:
  • Gerade bei Kindern mit Kontaktstörung ist die Begegnung mit dem Tier von großem Vorteil: Das tier übernimmt in der Therapie eine Eisbrecherfunktion und erzeugt fast spielerisch die gewünschten Effekte.

Die Kommunikation kann ganzheitlicher werden: Sie muss nicht unbedingt auf verbaler Ebene, sondern kann zunächst durch Mimik, Gestik oder Berührungen stattfinden. Der Patient kann zum Hund durch Blickkontakt, Streicheln oder Lächeln in Beziehung treten.

Der Hund kann als Projektionsfläche für Probleme und Schwierigkeiten dienen. Über den Hund zu sprechen fällt oft leichter als über sich selbst.

Der Hund kann bei der körperlichen Aktivierung helfen. Sein weiches, warmes Fell hat eine stimulierende Funktion, die zum Streicheln auffordert. So werden taktile Reize durch das Streicheln eines Hundes, das gleichgewicht oder koordinierende Fähigkeiten beim Umgang und bei der Pflege des Hundes gefördert und trainiert.

Der Hund kann helfen, die Stimmung aufzuhellen und Lethargie zu überwinden, etwa durch Apportier- und Suchspiele, bei denen auch die Zuschauer Spass haben.

Er kann kognitive Prozeesse fördern, indem sich die Patienten an Hunderaswsen, Hundenamen oder Erlebnisse mit Hunden erinnern müssen.

Bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen steigern Hunde – speziell bei Langzeittherapien – die Motivation zur Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen. Je intensiver das tier spielerisch in Übungen eingebunden wird, desto stärker der Therapieeffekt.

Geistig und körperlich behinderte Kinder können dank der Hunde ihre Reaktionsfähigkeit sowie Grob -und Feinmotorik vergessern. Körperbewusstsein und Koordination werden sensibiliert. Gleichzeitig wird die geistige Aufmerksamkeit durch die Anwesenheit des Tieres gefördert.

Glücklicherweise hat das auch die Schulmedizin mittlerweile begriffen und setzt immer mehr Hunde zu therapeuthischen Zwecken ein. Die Erfolge, die erzielt werden sind großartig!   Nicht nur bei Kindern greift der Einsatz, auch bei alten Menschen sind Hunde ware Wunderheiler!

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