Wie schon beschrieben, ist es eigentlich ganz einfach, einen Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen. Und dennoch kann es immer wieder zu kleinen Problemen kommen. Manchmal geht es halt bei dem kleinen Kerlchen halt wieder schief, auch wenn er die Absicht hatte, an den vorgeschriebenen Platz zu maschieren.  Es gibt eine Reihe von Ursachen, wenn wieder einmal ein kleines Malheure passiert ist. Der häufigste Grund istdas der Besitzer den Welpen zu selten hinaus bringt, oder zu oft unbaufsichtigt lässt. Da das zarte Pflänzchen der Gewohnheit noch nicht sehr ausgeprägt ist, kann es natürlich leicht zu Rückschritten bei der gerade beginnenden Stubenreinheit kommen.  Dasselbe kann natürlich auch passieren, wenn dies aufgrund einer Krankheit wie Durchfall oder Blasenentzündung geschieht.  Meine Welpen waren immer sehr schnell stubenrein. Sobald sie nicht mehr ausschließlich von der Muttermilch lebten (so lange putzt die Hundemama alles weg) und Zusatznahrung bekamen, hielt ich die kleinen Racker im Auge.

Sobald sie wach wurden oder nach dem Fressen, nahm ich die kleinen Zwergchen und setzte sie in den Garten, in den Hundeclo – Sektor. Sie erleichtern sich auf der Stelle!  Dann habe ich sie gelobt und geherzt und wieder in ihre Wurfkiste zur Mutter zurückgebracht.  Nach kurzer Zeit orientieren sie sich auch an der Mutter oder an anderen Hunden, die noch mit im Rudel leben (sollten Sie mehrere Hunde in Ihrem Haushalt haben).

Teppiche sind immer sehr beliebt, bei Welpen und auch ausgewachsenen Hunden. Sobald sie z.B. brechen müssen, das kennt jeder Hundebesitzer, suchen sie sich sofort einen Teppich. Vermutlich deshalb, weil der Teppich sie entfernt an Rasen und Gras erinnert. Es wäre eine Erklärung, sicher keine wissenschaftlich belegte. Aber eine Erklärung.

Ein anderes häufiges Phänomen: Man geht eine ganze Weile mit dem Welpen Gassi und nichts passiert. Kaum zurück in der Wohnung , macht der Kleine dann erleichtert hinters Sofa. Bis zu einem gewissen Grade ist das auch normal. Die Welt ist einfach sehr gross , aufregend und bunt für den Welpen und lässt ihn oft vergessen, was er gerade vorhatte. Es ist daher besser, ihn an der Leine zu behalten, sich selbst „langweilig“ zu verhalten und am passenden Örtchen zu lange herumzubummeln, bis er im wahrsten Sinne des Wortes „zu Potte “ kommt. Erst danach wird er abgeleint, wird gespielt und geschmust. So entsteht am ehesten ein Ritual und der Welpe hat bald einen Grund sich zu beeilien.