Viele Hundebesitzer treibt der eigene Ehrgeiz. Fangen Sie nicht zu früh an mit Ihrem Hund Sport zu treiben. Ihr Hund sollte ausgewachsen sein, damit seine Gelenke nicht überbelastet werden. Bevor Sie mit dem Training anfangen, holen Sie sich am besten das OK von Ihrem Tierarzt, denn nur gesunde Hunde können körperliche Höchstleistungen bringen. Je nach Rasse eigenen sich nicht alle Sportarten. z.B. sollten Hunde mit langen Rücken nicht zuviel springen. Steigern Sie die Anforderungen Schritt für Schritt. Bei Hitze sollte körperliche Anstrengung tabu sein.Wenn im Sommer schon trainiert werden soll, dann bitte in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

Denken Sie daran, dass Wasser immer dabei sein sollte. Im Zoohandel gibt es praktische Gürteltaschen, die auch ein Fach für die Wasserflasche haben. Denken Sie auch an regelmässige Pausen, übertreiben Sie das Training nicht. Das Wichtigste beim Sport: Es muss dem Hund und Ihnen gleichermassen Freude machen.

Hundesport ist prinzipiell nicht verkehrt, solange Ihr Hund das auch mag, er Freude daran hat und es ihm körperlich auch nahe kommt.  Einen Bernhardiner werden Sie vielleicht nicht für Agility begeistern können, einen Jack Russell dagegen, denkbarerweise schon viel eher.  So unterschiedlich wie wir Menschen, sind auch die Hunde.

Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts.  Probieren Sie aus,  und entscheiden Sie dann richtig.   Überfordern Sie Ihren Hund nicht und zwingen Sie ihn nicht zu Aktivitäten, die ihm ggfs. völlig wesensfremd sind.    Wie ich schon sagte, sowohl Ihr Hund als auch Sie sollten Freude an der Sportart haben.

Wenn Ihr Hund lieber läuft, springt, spielt, umhertobt , ist das auch ok.   Hauptsache er hat einen gesunden Ausgleich und genügend Bewegung.

Weitere Informationen finden Sie auch hier :   Hundesport