Immer mehr Hundebesitzer möchten ihren Hund mit rohem Fleisch und Rohkost ernähren.  Ist diese Fütterung artgerecht oder handelt es sich hierbei um einen gefährlichen Modetrend Ich habe einmal im Internet recherchiert und ein paar Stimmen, für das Für und Wider des „barfens“ gefunden, die mir richtig erscheinen. An dieser Stelle will ich Sie Ihnen gerne zur Kenntnis bringen.

Barfen, das Wort steht für „Biologisch artgerechtes rohes Futter„. Kombiniert werden dabei rohes Fleisch und Innereien, Knochen, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Öle und Zusätze, wie z.B. Eierschalen, Knochenmehl, Seealgen oder Mineralstaoffe, die eine bedarfsgerechte  Nährstoffversorgung gewährleisten sollen.

Hinter dieser Rohfütterung steckt der Gedanke, Hunde naturnah und damit artgerecht zu ernähren.

Die Stiftung Warentest, sagt z.B. zum Thema „barfen„:  „Wer ausschließlich rohes Fleisch und Gemüse füttert, riskiert auf lange Sicht Mangelerscheinungen, wenn das Futter nicht richtig zusammengesetzt ist. Ausserdem ist ungekochtes Flesich oft verkeimt. Vierbeinige Rohköstler scheiden daher vermehrt Salmonellen aus, was besonders für Kinder und Immungeschächte gefährlich werden kann. “   www.test.de

Barfen und Verhalten

„Auf den ersten Blick scheint das Verfüttern von rohem Fleisch und Knochen den arttypischen Bedürfnissen eines Fleischfressers zwar mehr zu entsprechen als die Verfütterung von Fertigprodukten, allerdings sind im Hinblick auf das Verhalten die heutigen Familienhunde nicht mehr mit Wölfen gleichzusetzen. Die Erkenntnis, dass die Fütterung jedoch einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten haben kann, ist bereits erwiesen. Eine Überfütterung von einzelnen Futterkomponenten kann sich dabei genauso negativ auswirken wie eine Mangelernährung.

Das Füttern von rohem Fleisch und Knochen hat den Vorteil, dass sich die Tiere länger mit der Futteraufnahme beschäftigen, was das Verhalten positiv beeinflusst. Dies kann jedoch alternativ auch durch die Verwendung von intelligentem Futterspielzeug erreicht werden.

gefunden bei :  www.kleintierpraxis-fritz.de

Bei www.esccap.de ist zu lesen:

Barfen und Würmer

Wird ein Hund mit rohem Fleisch ernährt, besteht die Gefahr, dass er sich mit Wurmstadien ansteckt, die im Fleisch verborgen sind. Fleisch, Innereien und Schlachtabfälle müssen daher vor dem Verfüttern ausgiebig erhitzt oder eingefroren werden: erhitzen mit einer 10 minütigen Kerntemperatur von 65 Grad oder über 1 Woche bei 17 bis 20 Grad einfrieren.

Wer ein entsprechendes Erhitzen oder Einfrieren nicht gewährleisten kann, sollte einen gebarftem Hund alle 6 Wochen gegen Bandwürmer behandeln.

Barfen und Tierschutz

„Natürlich ist es möglich, ausgewogene Rationen für Hunde und Katze selbst herzustellen. Dies erfordert vom Tierbesitzer aber umfangreiche Kenntnisse der Hunde- und Katzenernährung sowie der Futtermittelkunde. Eine Notwendigkeit Hunde und Katzen mit rohem Futter zu ernähren, besteht nicht, positive Effekte dieser Fütterung sind nicht belegt“

Diese Information , Barfen und Tierschutz, erhalten Sie auch auf dieser Seite : www.tierschutz-tut.de