In der Schweiz gibt es Rasselisten – viele Hunderassen dürfen nicht in die Schweiz einreisen

Geschrieben von Nito am September 3rd, 2012 in Reisen mit dem Hund

Dobermann

Dobermann

Wie ist die derzeitige Lage in Bezug auf Rasselisten in der Schweiz?  In rund der Hälfte der Kantone wurden Bewilligungspflichten für unterschiedliche Rassen erlassen. Im Kanton Tessin ist eben eineListe bewilligungspflichtiger Hunde präsentiert worden – mit 30 Hunderassen. Die Kantone Wallis, Genf, Fribourg und nun auch Zürich haben sogar Hundetypen verboten.  In weiteren Kantonen sind Forderungen anch Rasseverboten anhängig. Nachdem es auf bundesebene voraussichtlich kein Verbot geben wird, sind erneute Debatten in diesen Kantonen naheliegend. Bewilligungspflichten haben eine gute Akzeptanz in der Bevölkerung und werden oft mit dem Argument des Tierschutzes beschönigt. Rasselisten schützen weder Tier noch mensch. Neben rechtlichen Problemen sind sie für eine verzerrte Wahrnehmung und die Inakzeptanz infolge der Stigmatisierung von Hunden verantwortlich.

Dies führt dazu, dass die Hunde nicht mehr platziert werden können und das Volk bei einer Astimmung aufgrund der sprachlich geschaffenen Bedrohung zu jeder gesetzlichen Vorlage unbesehen „ja“ sagt.

Im Kanton Wallis sind z.B. diese Hunde auf der sog. „Rasseliste“ : Pitbull-Terrier, Amercian Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bulltierier, Bulltierrier, Dobermann, argentinische Dogge, Fila Brasileiro, Rottweiler, Mastiff, spanischer Mastiff, Naepolitan Mastiff, Tosa, sowie Kreuzungen dieser Rasse.

Hunde mit kupierten Ohren oder Schwänzen dürfen ebenfalls nicht einreisen.