Einreisebestimmungen für den Hund

Wohin die Reise mit dem vierbeinigen Freund tatsächlich geht, ist nicht nur vom Wunsch-Urlaubsziel, sondern auch von den Einreisebestimmungen abhängig.  Urlaub mit Hund, gerade Familien und Paare wollen in der wichtigsten Zeit des Jahres nicht auf ihren Vierbeiner verzichten, was nachvollziehbar ist.   Umso wichtiger ist es , sich im Vorfeld, bevor Sie sich für ein endgültiges Urlaubziel entscheiden, über die Bestimmungen und Pflichten zu informieren.

Als Erstes darf jedoch unabgängig vom Reiseland der Besuch beim Tierarzt mit Gesundheitscheck und Impfungen nicht fehlen. Welche Ausweise und Ausstattung das Tier im Urlaub benötigt, ist je nach Urlaubsland sehr unterschiedlich. Generell muss innerhalb der EU-Länder ein Heimtierpass mitgeführt werden, der vom Tierarzt ausgestellt wurde und eine gültige Tollwutimpfung bescheinigt. Auch ein Mikrochip zur Erkennung des Tieres ist in vielen Ländern Vorschrift.

Kompliziertere Sonderregelungen gelten in Schweden, Irland, Malta und Großbritannien.

Wer beispielsweise mit dem Hund nach England einreisen will, muss langfristig planen: Nach einem vorgeschriebenen Tollwut-Test müssen sechs Monate Wartezeit vergehen, bevor das Tier ins Land mitgeführt werden darf. Bei Reisen in die USA ist ein Gesundheitszeugnis für den Hund notwendig, das auf Menschen übertragbare Krankheiten ausschließt.

Doch nicht nur die Gesundheit des Tieres spielt bei der Einreise eine Rolle: In einigen Ländern besteht eine Leinen- oder Maulkorb-Pflicht. Selbst innerhalb Deutschlands gibt es diesbezüglich in jedem Bundesland andere Vorschriften.

Da die Einreise-Regelungen der Länder so unterschiedlich sind und sich schnell ändern können, ist zu empfehlen, sich rechtzeitig beim Tierarzt, der Botschaft des jeweiligen Reiselandes, dem Deutschen Grünen Kreuz oder dem zuständigen Fremdenverkehrsamt über die aktuellen Bestimmungen zu erkundigen.

So sind die Vorschriften in vielen Ländern sehr unterschiedlich.  Auch die Listen, die Hunde als gefährlich einstufen, weichen arg voneinander ab.  Maulkorbpflicht ist viel häufiger Gesetz als Sie eventuell annehmen.   Leinenpflicht ist hier in Spanien in allen Städten  vorgeschrieben.   Aber nicht nur, auch in vielen anderen Bereichen wird empfohlen, den Hund an der Leine zu führen.

Informieren Sie sich rechtzeitig über die Vorschriften und Bestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes

Normalerweise wird nicht sofort ein Busgeld fällig.  Erst wird der Besitzer verwahnt, bei einer Zuwiderhandlung kann es dann natürlich zu einer saftigen Strafe kommen.

Wenn Sie Ihren Urlaub mit Hund oder Ihren Urlaub mit Hunden planen, dann informieren Sie sich bitte unbedingt im Vorfeld, um vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein.   Auch Ihr Hund wird es Ihnen danken.  Er will ja schließlich den Urlaub mit Ihnen gemeinsam in vollen Zügen genießen,  ganz ohne Stress und irgendwelche unliebsamen Überraschungen.    Um ganz sicher zu gehen, eine Leine haben Sie ja sowieso dabei, würde ich empfehlen, vielleicht sicherheitshalber auch einen Maulkorb mitzunehmen. Dann sind Sie ausgestattet und gefeiht vor allen Eventualitäten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch hier :  Reisen mit Hund, Urlaub mit dem Hund