Seit Januar 2012 wird das Reisen mit dem Hund, lt. ADAC, in der EU einfacher. Ab Januar können Hunde und Katzen mit dem EU-Heimtierausweis, der Tollwut-Impfung und der Mikrochip-Kennzeichnung auch nach Großbritannien, Irland und Malta einreisen. Der bisher noch vorgeschriebene Tollwut-Antikörper-Nachweis unddie Zeckenbehandlung fallen weg.Damit verkürzt sich die Wartezeit vor der Einreise in diese Länder von bisher sieben Monaten auf 21 Tage nach der Tollwut-Erstimpfung. Auch Schweden verzichtet seit Januar 2012 auf den Tollwut-Antikörpertest.

Uneinheitlich sind aber derzeit in der EU noch die Vorschriften zur Bandwurm-Behandlung. Während Schwedensie ganz abschafft, behalten Malta und Finnland sie bei. Großbritannien und Irland haben diese Frage noch nicht entschieden.

Beachten Sie bitte die länderspezifischen Besonderheiten, wenn Sie mit Ihrem Hund reisen wollen

Bei der Einreise in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische Besonderheiten, die vor der Abreise erfragt werden müssen. Auch für die Wiedereinreise in die EU sind je nach Tollwutstatus unterschiedliche Regelungen zu beachten.

Wenn Sie all diese Vorkehrungen getroffen haben, steht einem unbeschwerten Urlaub mit Ihrem Hund nichts mehr im Wege.   Sie ersparen sich und Ihrem Familienmitglied Stress, wenn Sie ihn einfach mit in den Urlaub nehmen.  Ein Hund will einfach bei seiner Familie sein.  Wenn es einmal garnicht anders gehen sollte, dann ist ein Aufenthalt in einem Hundehotel oder in einer guten Tierpension sicher auch eine Alternative.

Ich kenne das von mir selbst, ich habe trotzdem nicht die Ruhe und entspanne viel weniger, wenn ich weiß, meine Lieblinge sind in fremder Obhut. Bewährt hat sich in solchen Fällen auch ein Hundesitter, der die Hunde im eigenen Haus beaufsichtigt.   Sie sind in ihrer gewohnten Umgebung und müssen sich nicht neu eingewohnen.  Sie haben ihre Hundebetten und ihre Rückzugsmöglichkeiten, die sie kennen, müssen sich nicht an fremde Hunde oder an ungewohntes Fressen gewöhnen – alles ist im Grunde wie immer.   Sicher, Ihr Mensch, den sie lieben, ist gerade nicht da.  Aber ein professioneller Hundesitter geht mit ihnen so gut um, dass sie kaum Entzugserscheinungen haben.

Wenn ein Urlaub mit Hund nicht möglich ist, wäre die Alternative: ein Hundesitter

Meine letzte Hundesitterin hat meine kleine Rasselbande noch mehr verwöhnt , gehätschelt, gepäppelt und beschmust, als ich es in der Regel tue.  Es ging ihnen wunderbar.  Das war auch klar zu merken.   Sie freuten sich , wenn auch durchaus nicht so, wie ich es erwartet hatte, als ich wieder da war.   Conny war ihnen ans Herz gewachsen.   Sie liebten ihre Sitterin. So sollte es sein.   Wenn man einen guten Hundesitter gefunden hat, sollte man ihn ebenfalls hegen und pflegen.   Solche Menschen sind rar!

Auch in diesem Jahr werde ich meine Schätzchen wieder für ein paar Tage alleine lassen.  Fakt ist wohl, ich vermisse sie mehr, als sie mich.  Aber das betrübt mich nicht, ganz im Gegenteil.  Es vermittelt mir ein gutes Gefühl.  Ich weiß meine Hunde gut aufgehoben.  Sie haben ihre gewohnten Strandspaziergänge.  Sie können sich im Haus und Garten nach Lust und Laune bewegen und sie sind umgeben von sehr viel Liebe.  Conny liebt meine Hunde wie ihre eigenen.  Besser geht es nicht.

Ich hoffe und wünsche Ihnen ebenfalls einen fabelhaften Hundesitter und einen unbeschwerten Urlaub.