Puli und Pumi gehören zu den ungarischen Schäferhunderassen, sind aber viel kleiner als Kuvasz und Komondor. Der Puli ist ein hervorragender Hütehund, den man auch für die Jagd verwenden kann, besonders für das Apportieren aus dem Wasser, weswegen man ihn schon „Ungarischen Wasserhund“ genannt hat.

Der erste Standard des Puli wurde im Jahr 1905 aufgestellt, erfuhr später aber mehrfache Veränderungen, besonders was die Fellfarbe angeht. Die Rasse ist lebhaft, beweglich, intelligent, dynamisch, sympathisch, ziemlich anhänglich und als Schutz- und Wachhund leicht abzurichten.

Die Tiere gewöhnen sich auch an das Leben in der Familie, sofern ihnen genügend Raum zur Verfügung steht.� Der ganze Körper ist von ausserordentlich dichten, 8 bis 18 cm langen Haaren bedeckt, die zu Strähnen verfilzen. Das Fell berührt fast den Boden, wenn der Hund auf den Beinen steht. Der Pumi ist aus dem Puli durch Einkreuzung französischer und deutscher Schäferhunde entstanden. Er ist ungefähr gleichgross wie der Puli, unterscheidet sich im wesentlichen aber durch das kürzere und lockere Haar. Im restlichen Körperbau sind nur geringe Unterschiede zu finden. Auch der Pumi ist ein geschickter Wach- und Verteidigungshund der Herde,doch at er einen aggressiveren Charakter. Er bellt viel und teniert zu einem unabhängigen Nomadendasein. Aus diesem Grunde gibt es häufig vereilderte Individuen.

Puli: Gewicht: Rüde 13 bis 15 kg, Hündin 10 bis 13 kg, Schulterhöhe: Rüde 37 bis 47 cm. Hündin 34 – 44 cm. Farbe Schwarz, Weiß und alle Grautöne.

Pumi: Gewicht: 8 bis 13 kg, Schulterhöhe 33 bis 44 cm, Farbe: Schwarz, Schieferfarben, Silbergrau, Hellgrau, Weiß.

Heimat: Ungarn