Obwohl der Pudel zu den bekanntesten Hunderassen gehört,weiss man über seinen Ursprung nichts Sicheres. Offiziell gilt er als französischer Hund, doch sind seine Vorfahren vielleicht im nordafrikanischen Barbet zu suchen, der zuerst auf die Iberische Halbinsel gelangte und dort mit Portugiesischen Wasserhunden gekreuzt wurde. Dann kam er nach Gallien und wurde als Gehilfe bei der Jagd im Wasser geschätzt. Der Pudel ist heute noch ein guter Apportierhund, der gleichzeitig geschickt schwimmt, und einige Kynologen sind der Ansicht, der französische Name Caniche, leite sich von „canard“ dem französischen Wort für Ente ab.

Auch das deutsche Wort Pudel bezieht sich darauf, dass dieser Hunde gerne im Wasser jagt, da<s heute nur noch landschaftlich gebrauchte Wort pudeln bedeutet „im Wasser plätschern“. In der Hochsprache hat sich noch das Wort „pudelnass“ erhalten, nass wieein Pudel, der aus dem Wasser kommt. Im 17 Jh. wurde der Pudel zum Begleithund, ja zum Luxushund, besonders für die Damen, und so breitete er sich überall hin aus.

Der Pudel wird nie sehr gross und zeigt eine ganze Menge sehr positiver Eigenschaften, die ihn besonders beliebt machen. Er ist sehr intelligent, lernt mit Leichtigkeit, ist von Natur aus reinlich, gesellig, fügsam, anhänglich, gehorsam und geduldig mit Kindern.

Es gibt drei Pudelschläge, die sich lediglich durch die Größe unterscheiden. Wir unterscheiden den Großpudel, den Mittelpudel und den Zwergpudel.

Gewicht. je nach Größe 25 bis 40 kg, Schulterhöhe Großpude 45 bis 55 cm, Mittelpudel 35 bis 45 cm und Zwergpudel unter 35 cm. Farbe : Schwarz, Braun, Weiß und Grau

Heimat: Frankreich

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