Besuchsrecht nach einer Scheidung. Hund als Scheidungswaise

Geschrieben von Nito am August 5th, 2012 in Mein Hund und ich

Im Interesse ihres Tieres sollten sich scheidungswillige Eheleute auf eine einvernehmliche Regelung verständigen, da der Hund von den meisten Gerichten als „Hausrat“ bewertet wird und somit ein offizielles Besuchsrecht nur schwer zu erreichen ist, sollten Sie im Fall der Fälle Vorsorge getroffen haben.Wenn der Partner, bei dem der Hund weiterhin bleibt, anfänglich mit einem Besuchsrecht einverstanden ist, so kann sich das leider im Laufe der Zeit ändern. Es ist immer wieder schwierig bis aussichtlos, ein ‚Gericht zu einem würdigen Urteil zu bewegen. So lange die Gesetzgebung aus dem tiefen Mittelalter zu kommen scheint, indem man ‚Tieren eine Seele absprach, wird es ein Problem sein, ein offizielles ‚Besuchsrecht zu bekommen.

Die Hausratsverordnung setzt den Hund einem Sofa oder einer Waschmaschine gleich – das ist kein Scherz !!!!  Da für Hausrat allerdings nur eine endgültige und verbindliche Eigentumszuweisung getroffen werden kann, scheidet ein einklagbares Umgangs- oder Besuchsrecht für den Hund aus.  Ein solches „Umgangsrecht“ schafft gerade keine verbindliche Klärung, sondern provoziert weitere Streitereien zwischen den Scheidungsparteilen.

Wer nimmt bitte auf die Gefühle und Befindlichkeiten des Hundes Rücksicht ?  Die Gerichte sicher nicht. Also liegt es an Ihnen, die richtige Entscheidungen im gütigen Vorfeld und im Sinne Ihres Hundes zu treffen.