Der Name dieses majestätischen Hundes geht auf den Wohnort seines Züchters Heinrich Essig von Leonberg in Baden-Württemberg zurück. Insgesamt sieht dieser Hund dem Bernhardiner und dem Neufundländer sehr ähnlich, aus denen er sicherlich gezüchtet wurde. Vielleicht erhielt er auch etwas Blut vom Pyrenäenberghund.

Lnage Zeit gab es Schwerigkeiten, die Rassenmerkmale festzulegen, nicht zuletzt deswegen, weil man auch heute noch nicht genau weiß, wie die Züchtung zustande kam. Der Standard wurde 1949 aufgestellt. Der Leonberger hat ein dickes, mäßig weiches bis derbes, langes, ziemlich öliges Fell und eine sehr dichte, wasserundurchlässige Unterwolle. Obwohl der Körper dadurch gut bedeckt scheint, bleiben seine Formen doch deutlich erkennbar. Der Hund ist kräftig gebaut, muskulös, doch so gut proportioniert, dass man geradezu von Eleganz sprechen kann. Der Kopf ist deutlich kleiner als beim Bernhardiner, die Schädelhaut normal ausgebildet und zeigt nicht die charkateristischen Falten jeder Rasse. An Hals und Brust ist eine breite, dichte Mähne, von langen Haaren. Der Schwanz ist lang und stark behaart, also eine Fahnenrute. Der Leonberger wird, ebenfalls wie der Bernhardiner als Rettungshund eingesetzt.

Gewicht: 40-50 kg, Schulterhöhe: Rüde mindestens 76 cm, Hündin mindestens 70 cm. Farbe Goldgelb bis Rotbraun, vorzugsweise mit schwarzer Gesichtsmaske, die Haarspitzen können dunkel sein.

Heimat: Deutschland

Leonberger Welpen sind sehr begehrt, aber selten zu finden. Sollten Sie an einem Leonberger Welpen interessiert sein,  informieren Sie sich bei seriösen Züchtern.  Kaufen Sie bitte keine Ost-Ware.   Die Tiere , vor allen Dingen, die Muttertiere, werden ausgebeutet und schlecht behandelt.  Sie finden online oder in einschlägigen Magazinen sicher gute und seriöse Züchter, die Ihnen entsprechend Leonberger Welpen anbieten können.   Dieser Appell richtet sich nicht nur an Liebhaber von Leonberger.