Bei Hunden ist Freßunlust ein typisches Zeichen für eine Erkrankung. Ihr Hund muss aber fressen, sonst kann er nicht gesund werden. Bleiben Sie bei ihm sitzen, und bieten Sie ihm winzig kleine Mengen Futter und Wasser an, am besten direkt aus Ihrer Hand. Nimmt er nichts an, so müssen Sie ihn mit dem Löffel füttern.

Nährstoffreiche Flüssigkeiten wie Brühe oder Fleischsaft beleben den Hund und erhalten ihn bei Kräften. Der Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dem Wasser Glukose oder andere Spezialzusätze hinzufügen müssen. Der Hund wird wohl kaum verhungern, aber eine Austrocknung ist durchaus im Bereich des Möglichen, vorallem wenn er an Durchfall und Erbrechen leidet. Gehen Sie sicher, dass Ihr Hund genügend Wasser trinkt. Hilft alles zureden nichts, müssen Sie es ihm löffelweise einflößen.

Füttern Sie Ihren Hund nährstoffreich und geben Sie ihm verdauliches Futter

Krankendiät: Falls der Arzt keine Spezialdiät vorschreibt, müssen Sie Ihren Hund vielseitig, nährstoffreich und appetitanregend füttern. Wählen Sie leicht verdauliches Futter, das reich an Eisweiß, Mineralien und Vitaminen ist. Kochfisch, Hackfleisch, gekochte Eier, Babynahrung auf Fleisch oder Fischbasis, Kartoffelbrei, gekochter Reis, zarte Getreideflocken, bieten sich als Nahrungsmittel während des Zeitraumes der Krankheit bestens an.

Tabletten geben:ich habe bei meinen Hunden die besten Erfahrungen mit Tabeltten Einnahme gemacht, wenn ich die Tablette in ein kleines Leberwurststückchen einwickle. Nur die ganz listigen oder nach ein paar Tagen, spucken sie auch die Tablette trotz Leberwurst aus. Dann habe ich die Tablette pulverisiert in die Leberwurst eingewickelt und schon funktionierte es wieder.

Weitere Informationen finden Sie auch ier :   Pflege des Hundes, Hundepflege  und unter Hundekrankheiten

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund ein ruhiges Plätzchen hat.  Er will viel schlafen und will nicht gestört werden.  Normalerweise zollen auch andere Hunde, die mit im Haushalt leben, dem Zustand des kranken Hundes Respekt.  Ich habe es häufig erlebt.   Meine Hunde besuchten den kranken Hund, leckten ihm die Schnauze und zeigten ihm ihre Zuneigung, dann gingen sie wieder.

Seien Sie für Ihren Hund da. Er spürt es und es hilft ihm

Geben Sie ihm den Eindruck, dass Sie für ihn da sind.  Er fühlt sich dann sicher und geborgen.  All das trägt dazu bei, den Heilungsprozess zu beschleunigen.  Sprechen sie ruhig und gelassen mit ihm.   Versorgen sie ihn mit Wasser, seinen Medikamenten und seinem Futter.  Vergessen Sie auch nicht , falls nötig, Verbände zu wechseln.

Wenn es ihm besser geht, werden Sie es merken.  Er wird dann wieder aufstehen und sich freiwillig bewegen wollen.  Wenn Sie einen Garten haben, dann lassen Sie ihn, wann immer wer möchte oder er aufsteht nach draussen.  So lange es ihm nicht gut geht, wird er sein „Geschäft“ erledigen und sich wieder auf sein Lager trollen.

Ich hoffe, Ihr Hund ist wieder ganz schnell gesund und kann wieder laufen und spielen!