Kleine Hunderassen – Chihuahua – Pinscher – Mix – ein Chi-Pi

Geschrieben von Nito am August 5th, 2012 in Kleine Hunderassen

Nicky ein Mischlung – Mama ist ein Chihuahua und der  Papa ein Zwergpintscher, kam vor ca. 4 Jahren über meinen Gartenzaun „geflogen“. Damals war er wohl ca. 6 Wochen alt und ein Minizwergchen von einem Hund.

Er ist der Liebling der ganzen Meute! Nicky ist die Sonne am Himmel, der Frohsinn pur. Er war selbst als Welpe äußerst pflegeleicht. Er war innerhalb weniger Tage stubenrein, was sicher nicht allein mein Verdienst war, er orientierte sich einfach an seiner Hundefamilie und fand blitzschnell die Plätzchen im Garten, die für die Geschäftchen vorgesehen sind.

Ich habe seit vielen  Jahren Hunde. Verschiedene Rassen, verschiedene Mischlinge. Die Anzahl schwankt zwischen 2, 3, 6 oder 7. Derzeit habe ich wieder 8 Hunde – und das ist absolut gut so.  Zwei Pointer-Mädchen sind die Gelassenheit und Gehorsam in Person. Das widerrum liegt an der Rasse – nicht an meiner genialien Erziehung.  Gefolgt von Sicha, einem Mischlungsmädchen und Tina , ebenfalls ein Mädel. Tina ist eine reinrassige Ratonera , die ich vor 7 Jahren am Strand von Oliva gefunden habe.  Dann habe ich noch zwei Rüden – die Zwillinge.  Die beiden sind allerdings – im Vergleich zu allen anderen – nicht ganz so handsam.  Ich werde sie wohl jetzt kastrieren lassen . Alle Mädels sind kastriert, daher bestand bisher nicht unbedingt die Notwendigkeit. Derzeit erleben sie wohl einen Testosteron-Rausch oder der Trieb geht mit ihnen durch. Alles was nicht bei 5 auf einem Baum ist, wird bestiegen und berammelt.  Selbst meine grosse Pointer-hündin muss herhalten. Sie hat die Chance die beiden zu verbellen oder zu zwicken, was nachhaltige Wirkung zeigt. Meine kleine Tina dagegen, kann sich dieser Angriffe leider nicht erwehren.

Ich denke, ich hätte die beiden schon vor längerer Zeit kastrieren lassen sollen. Es gibt Rüden, bei denen kommt der Trieb so gut wie garnicht zum Tragen, diesen Fall hatte ich auch einmal. Bei anderen, braucht es einfach seine Zeit und dann sind sie nicht mehr zu bremsen. Daher meine Empfehlung: lieber früher als zu spät!  Man hilft den Rüden einfach nur, sie  vor sich selbst zu schützen.

Zwischenzeitlich sind die beiden Zwillinge, Tobi und Tabs kastriert.  (Die beiden Rabauken gehören ebenfalls zu den „Kleinen Hunderassen). Das ist jetzt ein schon fast ein Jahr her.   Ich muss sagen, es war eine gute Entscheidung.   Selbst mein Obermacho Tobi ist mittlerweile fast zum Schmusehund mutiert.   Tabsi ist brav , wie ein Rehlein.   Manchmal zeigt Tabsi noch seine „Zähne“ und will dem Rest der Familie zeigen, dass er noch der Leader ist.  Dennoch, im Vergleich zu früher, ist er ein wahres Lämmchen geworden.

Auch Nicky, der kleine Schatz, ist kastriert.   In seinem Fall war das reine Prophylaxe.  Ich wollte kein Risiko eingehen.  Er hat sich nicht verändert. Musste er auch nicht.

Anmerkung:   Leider ist Nicky der einzige meiner Rüden, der nach der Kastration ein wenig an Gewicht zugelegt hat.   Er ist nicht mehr der kleine zierliche „Bonsai“.  Er ist jetzt ein „normal“ gewichtiger Rüde.     Kleine Hunderassen neigen nicht mehr oder nicht weniger zur Gewichtszunahme.   Er ist wirklich nicht dick.  Er ist nur nicht mehr so zierlich.

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