Sozialisierung ist jener Prozess, durch den soziale Wesen lernen, wie man sich in der Welt zurechtfindet. Eltern wissen, dass Kinder die Begegnung mit anderen Menschen brauchen, um die Umgebung kennenzulernen. Gut sozialisierte Kinder passen sich als Erwachsene leichter an. Gleiches gilt auch für Hundekinder: Junge Hunde müssen ihre Erfahrungen mit Menschen, Kindern und anderen Hunden machen, damit sie später keine Angst vor ihnen haben und wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Frühphase

Die Neugeborenenperiode reicht von der Geburt bis zur zweiten Woche. Man könnte glauben, neugeborene Welpen kommen als unbeschriebenes Blatt auf die Welt und warten anschliessend nur auf die Schlüsselinformationen, damit sie wissen, wie man sich anderen Hunden gegenüber und in der Welt ausserhalb des Mutterleibes verhält. Auch wenn sie in fast jeder Hinsicht auf ihre Mutter angewiesen sind, täuscht ihr hilfloses Aussehen.

Maßnahme: Obwohl Welpen in diesem Alter taub und blind sind, sollte man sie anfassen. Sie lebenin einerWelt der Gerüche und können eine Hand an deren Geruch und an der Art der Berührung erkennen.

Übergangsphase

In dieser Phase , die sich von der zweiten bis etwa zur vierten Woche erstreckt, entwickelt und verändert sich der Welpe unglaublich schnell. Die Ohren öffnen sich, er beginnt auf laute Geräusche zu reagieren. Ausserdem fängt er nun an, Licht und Bewegung wahrzunehmen.

Maßnahme:  Die Welpen nähern sich der Sozialisierungsphase und lernen viel über das häusliche Leben. Deshalb sollte man in dieser Zeit ihre Umgebung so abwechslungsreich wie möglich gestalten, damit sie später gut mit den sich ständig ändernden Situationen im Haus fertig werden.