Hundeverhalten: Intelligenz des Hundes – wie intelligent ist ein Hund?

Geschrieben von Nito am August 6th, 2012 in Verhalten des Hundes

Hundeverhalten: Häufig scheinen domestizierte Hunde intelligenter zu sein als andere Tiere. Sie entdecken schneller Katzen, wie sie erreichen, was sie  wollen, und wiederholen belohnte Handlungen.Dennoch ist es schwierig zu beurteilen, wie intelligent ein Hund wirklich ist, da er es in der Regel ausgezeichnet versteht, sich verständlich zu machen.

Katzen, Schweine und sogar Hühner können genauso ausgebildet werden wie Hunde, sie brauchen nur eine andere Motivation und ein anderes Kommunikationssystem. Allerdings sind insbesondere Katzen viel unabhängiger und auf unsere Bestätigung nicht so stark angewiesen wie Hunde.

Es gibt verschiedene Formen der Intelligenz. So unterscheidet man beim Hund wie folgt:

  • Die Adaptive Intelligenz
  • Arbeits- und Gehorsamsintelligenz
  • Instinktive Intelligenz
  • Mischformen

Wenn wir den Begriff  Intelligenz im alltäglichen Sinne gebrauchen, meinen wir damit meist Lernfähigkeit und die Gabe, Probleme zu lösen.  Lernfähigkeit wird meist als die Zahl der Erfahrungen definiert, die für einen Menschen nötig sind, um etwas als relativ stabile Erinnerung zu speichern. Menschen mit einer guten Lernfähigkeit brauchen einer bestimmten Situation nur wenige Male ausgesetzt zu sein, um verwendbare Erinnerungen und Assosziationen zu bilden.  Bei Menschen wie Tieren ergeben diese Fähigkeiten die adaptive Intelligenz, da sie es dem einzelnen erlauben, sich an seine Umwelt anzupassen, oder sie statten ihn mit den Fertigkeiten aus, seine Umgebung nach seinen Bedürfnissen umzugestalten.

Wenn wir an Hundeintelligenz denken, stellen wir uns oft einen Hund vor, der sich in einem Übungsring oder auf einem Podium durch komplexe Gehorsamsübungen hindurcharbeitet. Wir stellen uns vielleicht auch gut ausgebildete Tiere vor, wie etwa Polizeihunde, Blindenhunde, Hirtenhunde oder  Such- und Rettungshunde, die ihre komplizierten Aufgaben auf intelliegente und erfahrene Art und Weise erledigen.

Der Anblick eines Hundes, der den Befehlen und Signalen seines Herren folgt und sich gleichzeitig schnell und selbstbewusst an die gegebene Aufgabe macht, vermittelt uns den Eindruck, den Gipfel der Hundeintelligenz zu erleben.  Wenn ein Hund durch entsprechende Reaktionen zeigt, dass er die einzelnen Befehle verstanden hat, legt er damit einen der wichtigsten Aspekte seiner manifesten oder meßbaren Intelligenz an den Tag – wichtig insofern nämlich, als Hunde für uns nicht nützlich und fähig wären, die Aufgaben zu erfüllen, um derentwillenwir sie schätzen, wenn sie nicht auf unsere Kontrolle und unsere Befehle reagierten.

Da diese Formen der Intelligenz auch bei Gehorsams-Wettbewerben demonstriert werden, bei denen Hunde nach Anweisungen von Menschen erlernte Übungen absolvieren müssen, könnten wir diese Dimension der Intelligenz ohne weiteres Gehorsamsintelligenz nennen. Da es sich jedoch auch um die Intelligenz handelt, die nötig ist, um Aufgaben in der realen Welt unter Anleitung eines Hundeführers zu bewältigen, könnten wir sie genausogut Arbeitsintelligenz nennen.

Weitere Informationen zum Thema , finden Sie auch hier :   Hundeverhalten