Pflege des kranken Hundes

Geschrieben von Nito am November 7th, 2012 in Pflege des Hundes

Ein kranker Hund muss liebevoll behandelt und gepflegt werden. Hat der Tierarzt eine bestimmte Krankheit diagnostiziert und das entsprechende Mittel verchrieben, können Sie den Hund bestimmt nach Hause mitnehmen, wo er sich am besten erholen kann. Vor allem auf folgende Dinge sollten Sie achten:

  • Geben Sie ihm ein warmes, sauberes Ruheplätzchen
  • Füttern Sie gemässigt , aber nährstoffreich
  • Geben Sie vorschriftsmässig die Medizin
  • Behandeln Sie die Wunden und Verbände, wie vom Tierarzt beschrieben

Das Lager des Hundes muss regelmässig ausgewechselt werden. Muss der Hund hinaus, lassen Sie ihm genügend Zeit seinen Kot abzusetzen.  Ein kranker Hund nimmt sich, nach meiner Erfahrung, die Ruhe die er braucht.   Selbst wenn Sie mehrere Hunde zuhause haben, werden Sie feststellen, dass sich diese absolut perfekt verhalten.  Sie lassen ihren kranken Mitbewohner völlig in Ruhe, besuchen ihn ab und an, lecken ihn mitunter oder schauen auch einfach nur nach ihm.

Hunde sind klug und verhalten sich instinktiv oder intuitiv richtig.   Ich habe so gut wie nie, die berühmte „Tüte“ um den Kopf bei meinen Hunden anlegen müssen.   Sie haben weder ihre Verbände ab- oder angenagt noch Fäden aus genähten Wunden gerissen.    Sie wollen und brauchen Ruhe und ihre Zuwendung.   Wie bei einem menschlichen Patienten, ist es ihnen angenehm, wenn sie den Eindruck haben, dass Sie sich kümmern.   Streicheln sie ihn, setzen Sie sich zu ihm an sein Krankenlager und geben Sie ihm einfach den Eindruck, dass Sie für ihn da sind.

Manche Medizin ist nicht so ganz einfach zu verabreichen.   Ich habe häufig Tabletten mit ein wenig Leberwurst oder Käse verabreicht.  Das ist meistens perfekt gelungen.   Wenn die Phase der Tabletten-Vergabe zu lange dauerte, dann frasen sie häufig die Wurst oder den Käse und spukten die Tablette wieder aus.  Dann habe ich die Tablette gemörsert oder in viele kleine Teile zerschnitten und schon war es wieder möglich, die bittere Pille zu verabreichen.

Versuchen Sie Ihren Hund so ruhig wie möglich zu halten.  Vermeiden Sie Lärm und Stress.  Er braucht einfach seine Ruhe, um bald wieder genesen zu können.

Denken Sie daran, dass er genügend trinken muss.   Auch Essen ist wichtig.  Er soll ja wieder zu Kräften kommen.  Je nachdem was Ihr Hund hat, bringen Sie die Näpfe an sein Krankenlager.   Geben Sie ihm auch ruhig hin und wieder etwas ganz leckeres, etwas, von dem Sie wissen, dass er es liebt.    Behalten Sie Ihren Hund, wann immer es geht, zuhause.  Klinikaufenthalte sind für Hunde nicht schön.   Sie fühlen sich alleine und ausgegrenzt.   Wann immer es geht, pflegen Sie Ihren Hund zuhause.

Weitere Informationen finden Sie auch hier :  Hundepflege  und Hundekrankheiten