Infektionen, Abwehrstoffe, Impfungen, Immunisierung des Welpen

Wie auch im richtigen Leben, so ist auch bei Hunden die Mutter der Dreh- und Angelpunkt für das Gedeihen der Nachkommenschaft. Die kleinen Hundebabies bauchen schließlich viel Aufmerksamkeit und gezielte Zuwendung. Was den Infektionsschutz betrifft, verfügt die Mutterhündin üer ein perfektes Angebot für ihre Welpen:
Die Hündin kann aber nur Abwehrstoffe weitergeben, die sie selber hat, weil sich ihre Immunabwehr bereits z.B. mit Parovirose- und Staupenviren auseinandersetzte. Dies geschieht durch die Impfung.
Aus der maternelen Immunität heraus müssen die Welpen einen Selbstschutz aufbauen und ihrerseits Antikörper produzieren. Denn die von der Mutter geschenkte Immunität verbraucht sich mit der Zeit: Die Antikörper werden verstoffwechselt , abgebaut und unwirksam.
Der Infektionsdruck durch Parvovirose setzt bei Welpen gewöhnlich früher ein als der durch Staupe. Parvoviren verfügen nämlich über eine ausserordentliche Widertandskraft ausserhalb ihrer wierte und bleiben in der Umwelt lange Zeit ansteckungsfähig. Ausserdem scheiden mit Parvo infizierte Hunde Viren in grosser Menge über ihren Kot aus. Je 1 Gramm davon können 10 Milliarden ansteckungsfähige Keime enthalten!
Bei einem entsprechenden Infektionsdruck durch Staupenerreger kann in der fünften Lebenswoche auch mit der Staupenimpfung begonnen werden. Danach geht es mit dem regulären Aufbau einer Grundimmunität ab der achten Lebenswoche weiter. Hierbei kommen weitere Impfkomponenten zum Einsatz.
Wichtig ist die Grundimmunität geten Tollwut, Parvoviriose, Staupe, Hepatitis und Leptospirose.


