Wenn Durchfall chornisch wird . Mein Hund hat Durchfall – was tun ?

Wenn Ihr Hund länger als vier Wochen Durchfall hat, können Sie fast davon ausgehen, dass es sich um chronischen Durchfall handelt. Dabei müssen die Symtome nicht zwingend über den gesamten Zeitraum auftreten, sie können auch periodisch kommen.
Ist der Kot schwarz verfärbt, handelt es sich um verdautes Blut, das aus dem Magen oder Dünndarm stammt. Häufig geht dies mit Erbrechen einher.
Bei einer Erkrankung des Dickdarms ist ebenalls ein breiiger bis wässriger Durchfall charakteristisch. Allerdings hat der Hund dann den Drang, den Kot sehr viel häufiger als üblich in vielen kleinen Mengen abzusetzen, wobei er sehr stark presst. Ebenfalls können Schleim oder frisches Blut im Kot vorhanden sein. Bei rund einem Drittel der Fälle tritt auch Erbrechen auf.
Für chronischen Durchfall kommen mehrere Erkrankungen in Frage, die extraintestinalen oder gastrointestinalen Ursprungs sein können. Erkrankungen der inneren Organe, wie der Niere, Leber oder Bauchspeicheldrüse können Durchfallursache sein. Eine Unterfunktion oder chornische Erkrankung der Bauchspeicheldrüse können zu chronischem Durchfall führen.
Damit Ihr Tierarzt eine Diagnose stellen kann, sollten sie ihn intensiv über die Symtome informieren. Dadurch kann dieser die in Frage kommenden Erkrankungen und eventuell auch den betroffenen Darmabschnitt eingrenzen.
Die Suche nach der Ursache des Problems umfasst zahlreiche Blut- und Kotuntersuchungen und unter Umständen den Röntgen- und Ultraschall-Untersuchungen des Bauchraums.
Die Therapie richtet sich dann nach der Ursache.


