Magendrehung Hund – Wie kommt es zur Magendrehung beim Hund ?

Geschrieben von Nito am August 6th, 2012 in Hundekrankheiten

Thema : Magendrehung Hund – Hund Magendrehung –  Symptome und Ursachen einer Magendrehung beim Hund

Bei der akuten Magendilatation dreht sich der durch Wasser, Nahrung oder Gase erweiterte Magen. Dabei beeinträchtigt er andere Organe, z.B., Herz und Lunge, durch Eindrücken oder Abschnüren der Blutzufuhr, und es gelangen giftige Stoffwechselprodukte in den Kreislauf. In der Folge kommt es zum Schock und dem Versagen aller Organe. Ohne schnelle Kreislaufstabilisierung und Operation stirbt der Hund. Erste Anzeichen sind Versuche zu erbrechen, Stöhnen und Unruhe.

Große und schlanke Hunde mit einem tiefen und schmalen Brustkorb sind häufig Kandidaten für eine Magendrehung. Vorbeugen kann man, indem man die Hunde nicht nur einmal täglich füttert. Lieber die Rationen auf zwei oder besser noch drei Mahlzeiten verteilen.

Nervöse und ängstliche Hunde bekommen leichter eine Magendrehung als die coolen Typen. Nach den Mahlzeiten wird eine Ruhepause von zwei bis drei Stunden empfohlen. Also niemals den Hund vor einem Spaziergang füttern!

Dieser Fehler wird leider sehr häufig von Hundebesitzern gemacht.  Sie glauben, wenn man den Hund vorher füttert, dann macht er sein „Geschäft“ während des Spaziergangs.  Das ist eine irrige Annahme.  Der Verdauungsprozess braucht seine Zeit.  Sie setzen Ihren Hund nur unnötigen Gefahren aus.    Magendrehungen sind lebensbedrohlich und können zum Tode führen.

Weitere Informationen zum Thema , finden Sie auch hier :  Hundekrankheiten