Hundekrankheiten: Leishmaniose, Impfstoff gegen Leishmaniose getestet

Geschrieben von Nito am August 5th, 2012 in Hundekrankheiten

Anfang des Jahres 2012 kam in Spanien ein neuer Impfstoff auf den Markt.  Ein neuer Impfstoff gegen LeishmanioseLeishmaniose ist eine chronische parasitäre Infektion des Hundes, die von der Sandmücke übertragen wird und – ähnlich wie bei Aids – Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann.Die Frage, wie weit die Impfung wirksam sein wird, kann derzeit noch nicht beantwortet werden.  Es liegen derzeit auch noch keine unabhängigen Studien vor.   Laborbefunde sagen, dass der Hund mit Impfung vier Mal mehr gegen die Infektion geschützt ist als ohne.  Und die Gesundheitsbehörden haben diese Studien anerkannt.  Eigene Erfahrungswerte sind natürlich erst in ein paar Jahren möglich.

Die Impfung ist teuer, vor allem im ersten Jahr, denn da stehen ein Leishmaniose Test zu rund 30 Euro und drei Injektionen zu je rund 50 Euro an. In den Folgejahren wird nur noch einmal im Jahr geimpft ,und man solte weiterhin einmal jährlich einen Leishmaniose-Test durchführen. Ob er diese hohen Kosten zahlen will, muss jeder selbst entscheiden.

Keine Impfung schützt zu 100 Prozent. Aber der Hund ist um Vielfacheres sicherer als ohne Impfung.   Es dürfen nur Hunde über sechs Monate geimpft werden, deren Leishmaniose Test negativ ausfällt. Als Nebenwirkungen können Entzündungen der Einstichstelle oder leichtes Fieber auftrten – wie auch bei anderen Wirkstoffen.

Leishmanioses ist eine lebensgefährliche Krankheit. Das ist unbestritten und leider Fakt.  Ohne Behandlung verläuft diese Krankheit tödlich, doch wenn die Nieren des Tieres nicht geschädigt sind, pflegen die Medikamente in der Regel gut anzuschlagen.  Man sollte, wenn man in einer gefährdeten Region lebt, den Hund einmal jährlich testen lassen.

Die ersten Symptome, sollte Ihr Hund befallen sein, sind meistens folgende:  Man entdeckt kahle Stellen um die Augen, an der Schnauze, dem Hals und den Beinen, die sich oft entzünden. Es entstehen wunde Stellen an den Ohrenspitzen, den Gelenken und zwischen den Zehen .Die Tiere haben häufig Durchfall und magern ab.   Sollten Sie solche Symptome feststellen, dann bitte sofort einen Tierarzt konsultieren.

Hundekrankheiten sind so vielfältig , wie bei uns Menschen auch.   Leider kann sich unser vierbeiniger Freund nicht äußern, wenn es ihm schlecht geht.   Es verstreichen oft viele wertvolle Tage oder gar Wochen, bis wir feststellen, dass unser Hund krank sein könnte.  Hundekrankheiten lassen sich leider nicht leicht und schnell diagnostizieren.   Bei der Leishamaniose stellt man häufig äußerliche Veränderungen an Haut und Haarkleid fest. Aber das ist nicht immer der Fall.

Hundekrankheiten sollten oder müssen genauso schnell und nachhaltig behandelt werden, wie wir es von unseren Wehwehchen und von unseren Krankheiten gewohnt sind.     Gerade in dem genannten Fall, bitte zögern Sie nicht lange,  sondern konsultieren Sie Ihren Tierarzt!