Die Borreliose – und wie man sie erkennt – Übertragung durch Zecken

Geschrieben von Nito am September 3rd, 2012 in Hundekrankheiten

Der Verdacht auf eine Borreliose beim Hund entsteht immer aufgrund der klinischen Symptome, also aufgrund des Krankheitsbildes. In einigen Fällen deuten die Symptome zusammen mit dem Vorbericht deutlich auf eine Borreliose hin. Das ist z.B. der Fall, wenn ein starker Zeckenbefall vorgelegen hat, die Zecken in der entsprechenden Gegend bekanntermaßen häufig Borrelien tragen und an Krankheitsbildern Fieber und Lahmheiten vorliegen. Nicht selten sind die Verdachtsmomente aber eher unspezifisch und es kommt eine Vielzahl von Erkrankungen in Frage, das ist beispielsweise der Fall, wenn lediglich Abgeschlagenheit und Fieber oder alleinig Lahmheiten beobachtet werden.

Jeder Verdacht auf eine Infektionskrankheit kann über Laboruntersuchungen weiter abgeklärt werden, wobei im Idealfall ein klarer Ausschluß oder eine klare Bestätigung als Resultat vorliegt. Gerade bei der Borreliose sind die Laborergebnisse aber in der Regel nicht ohne Zuhilfenahme des Krankheitsbildes und des Vorberichts zu interpretieren.

Zum Nachweis von Borrelien: Grundsätzlich kann bei praktisch jeder Infektionskrankheit der Erreger nachgewiesen werden. Bei Borrelien-Infektionen werden  die Tiere aber häufig erst dann untersucht, wenn die Krankheit chronisch mit Lahmheiten verläuft. Dann sind Erregernachweise oft schon wieder negativ, dh. die Borrelien lassen sich nicht mehr nachweisen.

Wie bei Infektionskrankheiten generell bildet der Körper, der sich mit Borrelien auseinandersetzt, Antikörper gegen diese Bakterien aus. Die Borrelien-Antikörper können gemessen werden und weisen dann darauf hin, dass der Körper gegen Borrelien reagiert hat. Das ist aber zunächst kein Beweis dafür, dass dann auch eine Erkrankung vorliegt.  Auch sind alle Tiere, die gegen Borrelien geimpft wurden, Antikörper positiv. In der Regel wird deshalb getestet, ob überhaupt Antikörper vorliegen . Ist das der Fall, wird eine Differenzierungsreaktion eingeleitet.

Zusammenfassend sei gesagt: es ist äußerst wichtig, dass diese Krankheit behandelt wird. Bei den leisesten Anzeichen, sollten Sie unbedingt Ihren Tierarzt konsultieren !

Weitere Informationen erhalten Sie auch hier :   Borreliose vorbeugen  und unter  Hundekrankheiten



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