Hundekrankheiten: Borreliose vorbeugen

Geschrieben von Nito am August 6th, 2012 in Hundekrankheiten

Hundekrankheiten: Borreliose Hund – Borreliose vorbeugen – Borreliose Therapie – Borreliose Infektion

Die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Borreliose-Infektionen, sind ein effektiver Schutz gegen den Zeckenbefall. Das Vorkommen verschiedener Zeckenarten hängt von der jahreszeit ab. So lassen sich für den Holzbock typischerweise zwei Gipfel feststellen: von März bis Juni und von September bis November.Folgende Schutzmaßnahmen werden empfohlen:

  • Tiere mit durchschnittlichem Risiko, wie z.B. mit regelmäßigem Zugang ins Freie und Kontakt zu anderen Tieren ausserhalb des Haushaltes: Hier wird die vorbeugende Anwendung eines Zeckenschutzpräperates über die gesamte Zeckensaison empfohlen. Die Anwendung sollte in solchen Abständen geschehen, dass ein lückenloser Schutz erreicht wird. Das heisst: Schützt ein Präparat z.B. einen Monat, wird es alle vier Wochen angewendet.
  • Für Tiere mit einem hohen, anhaltenden Risiko, wie z.B. Tierheimen, Zuchten, Haushalten mit mehreren Tieren, Jagdhunde, wird eine ganzjährige Anwendung eines Zeckenschutzpräparates empfohlen. Unter Umständen ist darüber hinaus eine Umgebungsbehandlung sinnvoll. Dies  gilt ebenfalls bei einem
  • erhöhten Risiko für zeckenübertragende Erkrankungen. In Gebieten, in denen vermerht Zecken vorkommen, die Erreger zeckenübertragender Erkrankungen, z.B. Borrelien , in sich tragen.

Zu beachten ist, dss die Zeckensaison regional und von Jahr zu Jahr unterschiedlich lang sein kann. Insbesondere, wenn der Hund mit auf Reisen genommen werden soll, ist es empfehlenswert, sich büer die Zeckensituation am Zielort zu informieren.

Zur Vorsorge eines Zeckenbefalls gibt es unterschiedliche Präparate. Der Tierarzt berät fachkundig, welches davon für den individuellen Hund und seine besonderen Lebensumstände am besten geeignet ist. Wichtig für dessen Wirksamkeit ist die regelmässige und sachgerechte Anwendung.

Gegen Borreliose gibt es auch Impfungen. Ihr Nutzen ist in der Fachwelt umstritten, da die in den Impfstoffen verwendeten Borrelienarten unterschiedlich häufig vorkommen und die Kenntnisse dazu, von welher dieser Arten für Hunde tatsächlich eine Gefahr ausgtaeht, lückenhaft sind. Am besten lässt man sich von einem Tierarzt individuell beraten.

Wer sich für die Impfung entscheidet, sollte folgendes beachten: Vor der Impfung muss eine aktive Borrelieninfektion ausgeschlossen werden. Hierzu sollte der Hund auf Borreliose getestet werden. Bei einem negativen Ergebnis kann gleich geimpft werden. Andernfalls sollte der Hund über einen Monat antibiotisch behandelt werden, bevor er geimpft wird.

Weitere Informationen zum Thema, finden Sie auch hier :    Hundekrankheiten