Borreliose Hund – Borreliose beim Hund Symptome

Geschrieben von Nito am August 27th, 2012 in Gesundheit

HundezeckeNun ist sie wieder da, die Jahreszeit, in denen Zecken ihr Unwesen treiben. Fast jede fünfte Zecke trägt Borreliose-Erreger in sich. Bei einer Übertragung auf den Hund kann es zu sehr schweren Verläufen der Krankheit kommen.  Der Mensch ist nicht minder gefährdet. Beim Menschen kann sie zu schweren chronischen Krankheiten der Gelenke, des Nervensystems, des Muskelgewebes sowie der inneren Organe führen und bleibende Schäden verursachen.Borreliose beim Hund – Symptome – Borreliose Hund

Solch schwere Krankheitsverläufe sind auch beim Hund möglich, glücklicherweise aber sehr selten.Die meisten Hunde überstehen eine Borrelieninfektion, ohne dass sie Anzeichen entwicklen. Bricht die Krankheit jedoch aus, kommt es meist zu Gelenkentzündungen, die mit Lahmheiten einhergehen. Man nennt diese Kranheitsform Lyme-Arthropathie. In Einzelfällen kommt es auch zu einer schweren Entzündung der Nieren, die lebensbedrohlich verlaufen kann.

Borrelien sind schraubenförmige, bewegliche Bakterien, die als Spirochäten bezeichnet werden. Heutzutage unterscheidet man elf Borrelienarten. Nicht alle lösen beim Hund Krankheitserscheinungen aus.

Übertragen werden diese Bakterien in Deutschland hauptsächlich von Schildzecken der Gattung Ixodes. Der wichtigste Überträger ist der sog. Holzbock. Die Zecken nehmen den Erreger auf, wenn sie bei einem bereits infizierten Wirt – z.B. Maus, Hund oder Mensch, Blut saugen. Im Zeckendarm heften sich die Borrelien mit einem besonderen Protein, dem OspA, an die Darmwand an. Wenn sich die Zecke an einem neuen Wirt festgesaugt hat, werden die Borrelien durch die steigende Umgebungstemperatur, die Körperwärme des Werites und erste Nahungsbestandtele im Zeckendarm aktiviert.

Dabei wird das Haftprotein OspA in das Protein OspC umgeandelt.  Dies spielt im Rahmen einer Impfung eine entscheidende Rolle. Die Borrelien lösen sich von der Darmwand und wandern in die Speicheldrüse der Zecke. Ihre Wanderung nimmt etwa 16 bis 24 Stunden in Anspruch. Erst danach können sie auf den Wirt übertragen werden. Daher kann einer Infektion theoretisch bereits durch ds rechtzeitige Entfernen der zecke vorgebeugt werden. Leider lässt sich in der Praxis aber nur selten sicher ermitteln, wann der Parasit zustach, wie viel zeit die Borrelien also bereits für ihre Wanderung in den Speichel der Zecke hatten.

Zeckenbefall ist je nach Jahreszeit und Umgebung leider ein lästiges Übel.   Borreliose beim Hund, ein schlimme Krankheit, die man natürlich gerne tunlichst vermeiden möchte.  Treten auch nur kleine Symptome auf, scheuen Sie sich nicht ,einen Tierarzt zu konsultieren.  Borreliose beim Hund ist eine Krankheit, die man nicht unterschätzen sollte.

Weitere Informationen zum Thema :  Gesundheit des Hundes – Vorsorge