Zecken bei Hunden: Zeckenbiss , Zecken. Was tun ?

Geschrieben von Nito am August 27th, 2012 in Gesundheit

Zecken bei Hunden: Wird ein Mensch mit den Borreliose-Virus durch eine Zecke infiziert, kommt es bei ihm zu einer Wanderung der Borrelien durch das Gewebe und dadurch sehr häfug zu der sog. Wanderröte, einer nicht schmerzhaften und nicht juckenden Rötung der Haut. Je nach Jahreszeit und Umfeld, sind Zeckenbisse und Zecken, oft in epedmischen Ausmaßen, nicht unüblich.  Zecken bei Hunden sind also keine Seltenheit und keine Ausnahme , sondern eher die Regel.    Es stellt sich also immer wieder die Frage:  Zecken, Zeckenbiss – Was tun ?   Selbst bei der besten Prophylaxe kann es passieren, dass sich Ihr Hund mit den Borrelien infiziert hat.

Bricht beim Hund die Borreliose aus, kommt es bis zu vier Wochen nach dem Zeckenstich meist zu Lahmheiten durch Gelenkentzündungen. In der Regel entzünden sich zuerst die Gelenke, die der Stichstelle am nächsten sind. Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit können die Lahmheit begleiten.

Typisch ist eine wechslende Lahmheit, bei der der Hund mal mehr auf der einen, mal mehr auf der anderen Köperseite lahmt. Diese Symptome können ohne Therapie verschwinden, aber einige Monate später wieder auftauchen und sich dann auch verschlimmern.

Darüber hinaus werden in Einzelfällen, wie eingangs erwähnt, auch schwere Nierenentzündungen mit einer Borreliose in Zusammenhang gebracht. Da diese in erster Linie bei bestimmten Rassen wie dem Berner Sennenhund und dem Golden Retriever auftreteten, ist hier wahrscheinlich eine besondere erbliche Veranlagung der Hunde am Ausbruch und Ausmaß der Nierenschäden beteiligt.

Die endgültige Diagnose Borreliose stellt der Tierarzt mithilfe von Blutuntersuchungen . Dabei ist eines besonders wichtig zu wissen: Der Nachweis von Antikörpern beweist nur, dass der Hund schon einmal Kontakt zu Borrelien hatte. zum Beweis der Erkrankung sind Tests, die das sog. C6-Peptid nachweisen, besser geeignet. Denn bei diesem Petid handelt es sich um ein Eiweißbrauchstück, das bei der Wanderung der Borrelien im Gewebe entsteht und nur während einer aktuellen Infektion vorhanden ist.

Behandelt wird die Borreliose mit Antibiotika, die über mindestens einen Monat und in hoher Dosierung zweimal täglich verabreicht werden. Bei Patienten mit Gelenkentzündungen sollte die Therapie innerhalb von wenigen Tagen Erfolg zeigen. Trotz der hoch dosierten und langen antibiotischen Behandlung ist es nicht immer möglich, alle borrelien im Körper des Hundes abzutöten. Rückfälle sind daher noch nach Jahren möglich.

Also , Sie sehen, es ist Vorsicht geboten.  Zecken bei Hunden, ein Zeckenbiss, kann genauso gefährlich für Ihren Hund , wie für Sie selbst sein.

Falls Sie das Thema interessiert, oder Sie auch Informationen zu diesem Themenbereich: Zecken bei Hunden, haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.   Sie können Sie an diese Adresse senden:   info@hundewelpen-und-hunde-aus-spanien.info    Betr:  Zecken, Zeckenbiss

Zum Thema finden Sie auch weitere Informationen hier :    Gesundheit des Hundes/ Vorsorge