Zahnpflege Hund – Zahnprobleme beim Hund

Geschrieben von Nito am August 27th, 2012 in Gesundheit

Auch Hunde können entsetzlich unter Zahnschmerzen, Zahnproblemen und Zahnfleischproblemen leiden. Die Frage die sich stellt, wie weit ist die Tiermedizin fortgeschritten, Hunden bei Zahnerkrankungen Plomben, Kronen oder sogar einen Zahnersatz einzusetzen?  Zahnpflege Hund ist ein zentrales Thema.  Hunde leiden , wie wir Menschen, unter Zahnproblemen.Grundsätzlich ist in der Tierzahnmedizin alles möglich, was auch bei Menschen möglich ist. Da inzwischen bekannt ist, wie sehr Erkrankugnen an Zähnen und Zahnbett die Allgemeingesundheit und das Wohlbefinden eines Hundes gefährden können, spielt die Zahnmedizin in der Tierarztpraxis eine zunehmend wichtige Rolle. Der Aufbau oder Ersatz defekter Zähne ist dabei grundsätzlich möglich, steht meist jedoch nicht im Vordergrund.

Zahnpflege Hund

Viel wichtiger ist die professionelle Behandlung der viel weiter verbreiteten Schäden an Zahnfleisch und Zahnhalteapparat des Hundes. Hiervon sind rund 80 Prozent aller Hunde im Alter über drei Jahren betroffen. Bei der Behandlung diser Probleme steht Folgendes im Vordergrund: Entfernung von Zazhnstein und Zahnbelägen, Beseitigung des lokalen Entzündungsgeschehens, Herstellung und Erhaltung eines hygniensichen Zahnhalteapparates, um gute Voraussetzungen für eine häusliche Zahnpflege zu schaffen, und damit die Vorsorgte vor weiterem Fortschreiten der Erkrankung zu treffen.

Die alleinige Säuberung der Zahnkronen im Rahmen einer Zahnsteinentfernung erfüllt diese Ansprüche nicht und ist reine Kosmetik. Es muss deshalb immer eine vollständige Pardontalbehandlung durchgeführt werden.   Die Zahnpflege beim Hund ist also genauso wichtig, wie unsere eigene.

Vorbeugen von Zahnstein:

Das Wichtigste ist, dem Belag auf den Zähnen keine Gelegenheit zu geben, sich zu verhärten und zu mineralisieren, denn so entsteht Zahnstein. Das können Sie erreichen, indem Sie Ihrem Hund jede Menge Kaumaterial anbeiten, z.B. Trockenfutter ,Kauknochen, spezielle Zahnreinigungsstreifen, Spielseile und andere geeignete Spielsachen. Durch den Abrieb beim Kauen wird der Belag entfernt. Zusätzlich sollten Sie Ihrem Hund zweimal wöchentlich die Zähne putzen. Verwenden Sie hierzu spezielle Zahnpasta, die gibt es sogar mit Hähnchengeschmack. Wenn Sie die Zahnpflege bei Ihrem Hund im Auge behalten, dann können Sie sich viel Zeit und auch viele Kosten ersparen.

Zahnstein selbst entfernen:

Das würde ich nicht empfehlen.  Üblicherweise wird dessen Beseitigung dem Tierarzt überlassen. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, dabei werden die Zähne nach der Reinigung ordentlich poliert und halten so besser neuem Zahnstein stand. Wenn Sie ihren Hund frühzeitig daran gewöhnen, er sich dabei brav verhält und Sie ein spezielles zahnärztliches Werkzeug – eine Art Schabe – verwenden, können Sie Zahnstein im gewissen Rahmen auch selbst entfernen.

Gehen Sie aber behutsam vor und achten Sie darauf , dass Ihr Hund nicht verletzt wird. Deshalb ist es wichtig, dass das Werkzeug immer vom Zahnfleisch zur Zahnspitze geführtwird. Anschliessend können Sie auch die Zähne mit einer speziellen Paste aus dem Zoofachgeschäft und einem Stück Mull polieren. Sie werden den Zahnstein  zwar nicht so gründlich wie ein Tierarzt beseitigen können, Ihrem Hund können Sie durch diese zusätzliche Vorsorge ggfs. zu häufige Narkosen ersparen.