Zahnpflege – Mundpflege – Hund – Zahnstein Hund

Geschrieben von Nito am August 14th, 2012 in Gesundheit

Gepflegte Zähne sind auch für die Gesundheit eines Hundes wichtig!  Was meinen Sie, wie oft Sie sich in Ihrem bisherigen Leben schon die Zähne geputzt haben, um Ihren Mundraum gesund zu erhalten? Komische Frage, finden Sie, und das auch noch auf einer Tierseite?  Das nächste Mal, wenn Sie Ihr Hund bewundernd anhechelt, werfen Sie mal einen Blick auf seine Zähne.  Die brauchen auch, wie beim Menschen, regelmässige Pflegeund vor allem Kontrolle, was bei einem Tier, das uns den grössten Teil der Zeit nicht daran erinnert, weil es lacht oder spricht, leicht in Vergessenheit gerät.

Warum ist Zahnhygiene auch bei Tieren so wichtig? Genau wie wir Menschen bilden sie Zahnbelag, in dem sich Bakterien tummeln. Baut sich dieser weiter auf, ohne beseitigt zu werden, entsteht Zahnstein, un der ist schon entschieden härter. Der Schritt vom Zahnstein zur Zahnfleischentzündung mit allen damit verbundenen gesundheitlichen Folgeerscheinungen, von denen die noch harmloseste unangenehmer Mundgeruch ist, ist auch beim Tier nur ein kleiner.  Infektionen im Mundraum sind nicht nur unhygienisch und schmerzhaft, sondern auch gefährlich für den gesamten Organismusbis hin zum Herzen.

Aber, das werden Sie nun berechtigterweise fragen, einem Wolf in freier Natur, putzt ja auch niemand die Zähne, wie kommen die denn klar? Das hängt damit zusammen, dass in freier Wildbahn anstelle von weich püriertem Dosenfutter, wie es vielen unserer Vierbeinern heute auf dem silbernen Tablett serviert wird, ganz andere Dinge auf dem Speiseplan stehen, die für gesunde Zähne sorgen: Knochen, Haut, Fell, Federn, Bänder und Sehnen werden nämlich mit der natürlich erlegten Beute zermalmt, zerrissen und verputzt und rubbeln den ungesunden Belag besser weg als jede Zahnbürste.

Zahnpflege – Mundpflege – Hund

Haben Sie die Pflege des Mundraums Ihres Hundes eine Weile vernachlässigt, kommen Sie an einer professionellen Zahnreinigung früher oder später nicht vorbei, wenn die Gesundheit ihres Vierbeiners Ihnen am Herzen liegt. Hierzu wird das Tier mit einer leichten Betäubung „schlafen gelegt“, die längst nicht so tief sein muss, wie bei einer Operation, denn mit Schmerzen ist eine normale Zahnreinigung ebensowenig verbunden wie bei uns Menschen – es sei denn, es müssen Zähne gezogen werden, weil die Wurzeln schon zu faulen begonnen haben. Möchten Sie, dass eine Zahnreinigung, die letzte ihrer Art gewesen ist, beachten Sie bei der Ernährung auch folgende Tipps:

Gewöhnen Sie Ihr Tier von klein auf ans Zähneputzen, möglichst mehrfach pro Woche. Es gibt spezielle Zahnbürsten für Tiere und auch Zahnpasta mit Geschmack, die geschluckt werden darf. Bieten Sie Ihrem Tier zum Großteil Trockenfutter an, das hilft, den Zahnbelag gleich beim Fressen zu entfernen. Es gibt spezielle Spielzeuge, die beim darauf Herumkauen auch diesen Effekt haben, ebenso wie Kauknochen zum Beispiel aus ‚Büffelhaut oder Kalk.  Zahnpflege und Mundpflege beim Hund ist genauso wichtig, wie das kämmen oder bürsten, je nach Rasse.

Das Bedürfnis, kräftig zubeissen und Dinge zu zerlegen ist bei einem gesunden Hund so stark, dss es fast mit einem körperlichen Juckreiz zu vergleichen ist. Sie tun also nicht nur den Zähnen, sondern auch der Seele Ihres Hundes einen Gefallen, wenn seine Kiefer arbeiten dürfen.