Mineralstoffe spielen bei der Ernährung eine wichtige Rolle.  Mineralstoffe sind lebensnotwenidige Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Kalzium und Phosphor

Besondere Bedeutung fürdie Tiergesundheit hat eine ausgewogene Versorgung mit Kalzium und Phosphor. In der kritischen Phase des Wachstums werden leider noch immer viele Fehler begangen. Sowohl eine Unter- als auch eine Überversorgung mit diesen Mengenelementen können schwerwiegende Folgen haben. Kalzium kommt zu 98 Prozent im Skelett vor, Phosphor zu 80 Prozent, beide Mineralstoffe sind also für die Skelettentwicklung  von grosser Bedeutung.  Des Weiteren spielt Kalzium baei der Blutgerinnung und Muskelkontraktion eine wichtige Rolle. Phosphor bei verschiedenen Stoffwechselprozessen.

Magnesium

Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzymsysteme. Ein Mangel führt zu Muskelkrämpfen sowie Verkalkungen am Herzmuskel und von Gefässen. Auch eine Überversorgung hat negative Auswirkungen für den Hund. Durchfall oder – bei gleichzeitig hoher Posphor und Eiweißzufuhr – Bildung von Harnsteinen sind typische Symptome.

Natrium und Chlorid

Natrium und Chlorid befinden sich vorwiegend im Flüssigkeitsraum ausserhalb der Zellen und im Blut. Durchfall und Erbrechen können zu starken Verlusten führen, ebenso bestehende Nierenerkrankungen oder häufiges Baden. Bei längerem Mangel nimmt der Wasserbestand im Körper ab, die Haut wird trocken und das Blutvolumen sinkt. Die Hunde zeigen eine verstärkte Unruhe sowie Lecksucht, das geringere Blutvolumen führt zu Kreislaufproblemen, Herz- und Atemfrequenz steigen.

Kalium

Kalium liegt zu 90 Prozent in allen Zellen vor. Eine Unterversorgung entsteht bei einseitiger Fütterung von Weißmehl, poliertem REis, Fett, Zucker oder bei starkem Wässern der Futtermittel und führt zu Durchblutungsstörungen, Blutdruckabfall sowie allgemeiner Schwäche.

Zink

Haaraufhellungen oder Verlust sowie borkige Haut rund um Augen oder Maul sind mögliche Symptome einer Unterversorung mit Zink. Des weiteren kann es zu Störungen der Fruchtbarkeit von Hündinnen und Rüden kommen.

Kupfer

Bei Haut- und Haarproblemen des Hundes istn ichtnurdie Versorgung mit Zink, sondern auch mit Kupfer zu überprüfen. Denn auch hier führt eine Unterversorgung zu augenfälligen Störungen. Die dunkel pigmentierten Haare um Nase und Augen werden grau, evtl. fallen Haare aus. Zusätzlich können Skelettveränderungen wie X oder O Beinigkeit sowie Durchtrittigkeit der Störungen der Blutbildung auftreten. Typisch kupferarme Futtermittel sind Milch und Milchprodukte, Reis und isolierte Stärke.