Gesundheit d. Hundes
Trotz artgerechter und liebevoller Haltung kann man nicht verhindern, dass der Hund ab und zu krank wird. Allerdings lassen sich vorbeugende Massnahmen ergreifen. Dazu gehören vor allem die regelmässigen Untersuchungen beim Tierarzt , eine gute Ernährung und viel Auslauf.
Obwohl es verständlich ist, dass man den Welpen vor einer möglichen Ansteckungsgefahr schützen möchte, sollte man dafür sorgen, dass er Kontakt zu anderen Hunden hat. Denn nur im Umgang mit seinesgleichen lernt er, sich angstfrei und angemessen zu verhalten. Für diesen Prozess ist das Alter zwischen sechs und zwölf Wochen besonders wichtig.
Falls der Hund trotz aller Fürsorge doch einmal krank werden sollte, isoliert man ihn solange von den anderen Hunden, bis man weiss, woran er erkrankt ist.
Der genaue Zeitpunkt der Impfungen hängt von der Art der Impfung und von den spezifischen Krankheitsrisiken innerhalb der jeweiligen Wohngegend ab. Welpen erhalten ihre erste Injektion meistens zwischen der achten und der zehnten Lebenswoche, die zweite erfolgt einen Monat später. Der volle Impfschutz tritt eine Woche nach der zweiten Impfung ein.
Die meisten Tierärzte ziehen es vor, Welpen erst dann zu impfen, wenn sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt haben. Dennoch sollte man sie so balad wie möglich dem Veterinär vorstellen, da man bei dieser Gelegenheit den Arzt auch gleich um Rat fragen kann, wie sich eventuelle Pflege- oder Erziehungsprobleme lösen lassen.
Viele Welpen werden von Band- und vor allen Dingen von Spulwürmern geplagt. Aus diesem Grund unterzieht man den Hund bereits im Alter von zwei Wochen einer ersten Wurmkur, der bis zur zehnten Woche im Abstand von zwei bis drei Wochen weitere folgen. Ausgewachsene Hunde sollte man , je nach Umfeld, alle drei bis sechs Monate entwurmen. Da die Dauer von der Art des Präparates abhängt, sollte man vorab den Tierarzt befragen. Eine Wurmkur ist nicht nur effektiv, sondern auch einfach durchzuführen.
Da Flöhe weit verbreitet sind, empfiehlt es sich, das Übel bereits frühzeitig zu bekämpfen. Der Fachhandel hält verschiedene Mittel gegen Flöhe bereit, die allesamt einfach anzuwenden sind.
Lassen Sie auch vom Tierarzt prüfen, ob sich das Gebiss dem Alter entsprechend entwickelt. Junge Hunde verlieren ihre Milchzähne untefähr mit fünf Monaten. Allerdings kann es vorkommen, dass die zweiten Zähne nachwachsen, bevor die Milchzähne ausgefallen sind. In diesem Fall müssen die ersten Zähne gezogen werden, um bleibende Schäden am Gebiss zu vermeiden.
Etwas später sollten Sie auch über eine Kastration / Sterilisation Ihrer Hündin oder Ihres Rüden nachdenken. Hündinnen sind zweimal im Jahr läufig, während dieser Zeit sind sie empfängnisbereit. Will man nicht überrascht werden und auch in Zukunft nicht mehrere Hunde besitzen, dann sollte man rechtzeitig über eine Kastration nachdenken. Bezüglich Kastration und Sterilisation befragen Sie bitte Ihren Hausarzt. Viele Hundebesitzer lassen ihre Hündin sterilisieren, andere kastrieren.
Bei Rüden lassen sich durch die Kastration auch einige Auffälligkeiten abschwächen, wie u.a. dominantes oder aggresives Verhalten, sexuelle Überreaktion oder streunen. Viele glauben, dass ein Hund nicht mehr markiert, wenn er kastriert ist. Dem ist (leider) nicht so. Ein Rüde wird auch dananach sein Territorium mit Urinspritzern markieren.
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- Allgemeines zum Thema "Hund, Aufzucht, Erziehung, Hundehaltung"
- Geburt und Aufzucht eines Welpen
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