Schnauzer – Riesenschnauzer – Zwergschnauzer – Mittelschnauzer

Geschrieben von Nito am Juli 30th, 2012 in Wachhunde und Schutzhunde

Der Schnauzer, der seinen Namen von der charakteristischen Gesichtsbehaarung hat, zeigt seit jeher eine besondere Vorliebe für Pferde. Früher lief er als Begleiter von Postkutschen neben den Pferden her und folgte seinem Meister, wenn dieser zur Reitjagd ging. Dieser typisch deutsche Hund ist schon seit langer Zeit bekannt.

Sein Ursprung geht sehr wahrscheinlich auf Terrier Vorfahren zurück, mit denen er viele körperliche Merkmale und Verhaltensweisen gemeinsam hat. Obwohl man ihn wegen seiner beträchtlichen Grösse nicht für die Jagd in Erdhöhlen einsetzen kann, zeigt er sich doch beim Fang von Mäusen, Iltissen und Mardern geschickt. Der Schnauzer wurde auch in Frankreich, der Schweiz und Italien geschätzt und gezüchtet, doch erst zu Beginn unseres Jahrhunderts führte man eine rigorose Selektion der Rasse durch. In der heutigen Form handelt es sich deswegen um eine junge Rasse.

Vom Schnauzer gibt es drei Größenschläge, den Riesenschnauzer, den Mittelschnauzer und den Zwergschnauzer. Alle diese Hunde, welche Größe sie auch immer haben mögen, sind ziemlich kräftig und widerstandsfähig, muskulös, lebhaft, schnell , ernergisch und stets wachsam. Riesenschnauzer wurden nicht nur als Wachhunde, sondernwegen ihres kühnen, respektheischenden Aussehens auch als Polizei- und Kriegshunde verwendet. Seine Größe, sein Bedürfnis nach körperlicher Betätigung und freiem Auslauf machen ihn jedoch als Wohnungshund wenig geeignet.

Die Mittelschnauzer waren früher beliebte Gehilfen bei der Jagd auf Nager und kleine Raubtiere. Sie erfüllten dabei die damals wichtige Aufgabe, die Ernte sowie die Hühner- und Kaninchenställe vor Schädlingen zu schützen. Heute dient der Mittelschnauzer vor allem als Wach- und Begleithund, da er sich leicht dem Legen in der Wohnung anpasst.

Der Zwergschnauzer unterscheidet sich von den beiden anderen Schlägen nur durch seine Kleinheit, an Kühnheit und Stolz steht er ihnen nicht nach. Obwohl man ihn heute vor allem als Gesellschaftshund schätzt, ist er jedoch ohne weiteres imstande, seinen Herrn zu beschützen. Alle drei Schnauzer Schläge haben gemeinsame äußere Merkmale, und es gibt nur einen einzigen Standard.

Gewicht: Riesenschnauzer 35 kg, Mittelschnauzer 15 kg, Zwergschnauzer 5 kg, Schulerhöhe: Riesenschnauzer 65-.70 cm, Mittelschnauzer 45-50 cm, Zwergschnauzer 30-35 cm, Farbe :_ schwarz, Pfeffer und Salz.

Heimat : Deutschland

Wer sportlich ist, und keinen so filigranen Hund wie den Chihuahua möchte, kann sich einmal überlegen, ob ihm der Schnauzer gefällt. Er hat zwar jede Menge Power, doch ist er recht handlich.

Vor allem natürlich der Zwergschnauzer (bis 35 cm Schulterhöhe) nimmt wenig Platz ein, aber auch ein Mittelschnauzer (bis 50 cm) ist gut in der kleinen Wohnung zu halten. Zudem sind beide hochbeinig und in der Regel recht gesund, sodass ihnen Treppensteigen keine Probleme bereitet. Und wenn der Hund doch mal getragen werden muss, dann schafft man es notfalls auch, den Schnauzer ein paar Stockwerke zu transportieren. Bei ihm muss man aber auf jeden Fall täglich ausgedehntere Spaziergänge als beim Chihuahua einplanen und sich eventuell in seiner Freizeit für Hundesport interessieren.