Stöberhunde-Apportierhunde

Stöberhunde – Apportierhunde  –  die bekanntesten sind die Retriever – die zur Rasse der Stöberhunde – Apportierhunde zählen

In dieser Gruppe fasse ich jene Hunderassen zusammen, die trotz unterschiedlichen Merkmale und Herkunft einige gemeinsame Eigenschaften aufweisen, wie den sehr gut entwickelten Geruchssinn und vor allem die angeborene Neigung, getroffenes Wild zu apportieren, sei es auf dem Lande oder sogar im kalten, tiefen Wasser.

Es handelt sich hier um ausdauernde und gegenüber den Unbilden der Witterung widerstandsfähige, zähe, robuste, intelligente Hunde, die der Mensch leicht abrichten kann. Sie tragen stets dichtes Fell und wasserundurchlässige Unterwolle.


Der Retriever ist ein großartiger Apportierhund, ihm liegt das Apportieren in den Genen

Apportierhunde (Retriever) kommen aus England.  Die Retriever apportieren alles was sich nicht wehrt, auch und gerade aus dem Wasser und sind daher für die Wasserjagd prädestiniert. Mit ihnen geht kaum eine geflügelte Ente verloren, was der Retriever nicht findet, das ist nicht zu finden. Apportieren wurde ihnen sozusagen in die Wiege gelegt. Der Retriever ist ein perfekter Apportierhund.

Hervorzugeheben ist auch ihre gute Lenkbarkeit üer weite Strecken, egal ob im Feld oder im Wasser. Alle Retriever haben als Ahnherren den „St. Johns-Labrador“, dessen Wiege in Neufundland stand. Dieser Ur-Labrador war um etliches kleiner als der bekannte „Neufundländer“, hatte aber einen schon legendären Ruf als Schwimmer und Apporteur.

Wie der grosse Neufundländer haben auch die Retriever Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Um das Ende vom 18. zum 19. jahrhundert kamen diese St. Johns-Labradore nach England. Im Laufe der folgenden hundert Jahre wurden veschiedene Hunderassen – und nicht nur Jagdhundrassen eingekreuzt und so entstandendie verschiedenen Retrieverschläge: Labrador, Golden- , und Flat coated – Retriever.

Allen gemeinsam sind Wasser- und Apportierfreude, Wesensicherheit und ein ausgeprägter Spieltrieb. Dem Wesen des Retrievers widerspricht jede Form von Schärfe, was seine Verwendbarkeit für das reine Apportieren und Verlorenbringen, hinaus doch einengt. Hinzu kommt, dass der Retriever immer stumm jagt. So sind seiner vielseitigen Verwendbarkeit unter deutschen Jagdverhältnissen doch verhältnismässig enge Grenzen gesetzt.


Merkmale und Herkunft der Stöberhunde

Die Stöberhunde: Stöbern ist das Heraustreiben von Wild aller Art aus dichten Deckungen. Der Hund wirkt also beim Stöbern als Treiber, allein, oder aber mit Menschen als Führer und Treibern zusammen.

Das letztere ist die gewöhnliche Form einer Waldtreibjagd mit Hunden in wildreichen Revieren mit dichten Deckungen.  Während Stöberhunde und erst recht die Bracke spurlaut sein müssen, ist beim Buschierhund der Laut nicht unbedingt erforderlich, da er ja in ständiger Blickverbindung mit seinem Führer arbeitet.

Dies erklärt auch, warum der klassische Buschierhund , der Spaniel , von Haus aus Probleme mit dem Laut hat.

Zu der Gruppe der Stöber – und Apportierhunde gehören die Rassen:

Labrador Retrievier

Flat-coated Retriever

Curly-coated Retriever

Golden Retriever

Cheasapeake Bay Retriver

Englischer Cocker Spaniel

Amerikanischer Cocker Spaniel

Englischer Springer Spaniel

Sussex Spaniel

Clumber Spaniel

Irischer Wasserspaniel

 

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