Pyrenäenberghund – Chien des Pyrenees, Herkunft, Charakter, Eigenschaften

Geschrieben von Nito am Januar 20th, 2013 in Rettungshunde

Dieser wunderschöne, grosse Hund, den man nicht mit dem Pryrenäenschäferhund und dem Pyrenäenmastiff verwechseln darf, scheint für das Leben im Hochgebirge geradezu geschaffen. Er ist besonders im Gebiet von Andorra verbreitet und macht sich den dortigen Bergbewohnern sehr nützlich, indem er Schafherden gegen Wölfe und sogar gegen Bären verteidigt. Er ist gehorsam und lernwillig, so dass man ihn licht dafür abrichten kann, verirrte Menschen zu suchen und ihnen zu helfen.

Der Pyrenäenberghund hat einen sehr guten Charakter, ist hochintelligent, seinem Herrn sehr zugetan und ergeben und verteidigt diesen bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Wegen seiner guten moralischen und physischen Qualitäten hat man ihn dazu verwendet, die Zucht des Bernhardiners und des Neufundländers zu verbessern. Der Pyrenäenberghund ist mit dem ungarischen Kuvasz und dem Maremmaner Hirtenhund nahe verwandt, sieht jedoch eleganter und majestätischer aus.

Am Hofe des Sonnenkönigs war er in der Doppelrolle als Wach- und Begleithund sehr beliebt gewesen. Das Fell ist dicht, anliegend, die Haare am Körper lang, vor allem auf den Hals, dem Schwanz und der Hinterseite der Schenkel.

Gewicht: 45-55 kg, Schulterhöhe: Rüde 70 bis 80 cm, Hündin: 65-.72 cm. Farbe : Weiß, bisweilen am Kopf und an der Schwanzwurzel mit gelblichen oder grauen Flecken.

Heimat: Frankreich