Rettungshunde

Rettungshunde: Zu dieser Gruppe zählen die grössten Hunderassen. Sie sind sehr kräftig und robust gebaut, sehr ausdauernd und auch bei ungünstigem Wetter äußerst widerstandsfähig. Alle diese Hunde können gut schwimmen.

Die hier erwähnten Rassen zeigen den ausgeprägten Trieb, Gegenstände zurückzubringen und Personen sicher zu geleiten. Mit ihrem äußerst feinen Geruchssinn spüren sie durch Lawinen oder Erdrutsche verschüttete Menschen auf.


Rettungshunde sind intelligent und lernwillig.

Nehmen wir einmal den Pyrenäenhund als Beispiel. Dieser majestätische Hund musste einst in der rauhen Gebirgslandschaft der Pyrenäen Viehherden hüten und beschützen und Schlitten ziehen. Er gehört einer uralten Rasse an, die um 1900 fast ausgestorben wäre.

Charakatereigenschaften: Ein zäher, gesunder und für seine Größe sehr beweglicher Hund, der sowohl in körperlicher wie gestiger Hinsicht nur langsam erwachsen wird. Sein grösster Feind ist die Langeweile, richtig wohl fühlt er sich nur, wenn er viel beschäftigt wird. Er ist gutmütig, freundlich, ja liebenswürdig, geht sanft mit Kindern um und stellt sich, wenn nötig , schützend vor die Familie.

Der Bernhardiner stammt vermutlich vom Mastiff ab und wurde zuerst in den Schweizer Alpen von Mönchen auf dem Hospiz des Großen St. Bernhard – Passes gezüchtet. Die Mönche nutzten die sanften, leider stark speichelnden Riesen zum Auffinden von Reisenden. Zahllose Menschen verdanken dem Bernhardiner ihr Leben.

Der Bernhardiner  (die bekanntesten Rettungshunde)  ist einer der grössten und kräftigsten Hunde der Welt. Er hat Sinn für Humor und ein grosses Herz, ist ausgeglichen, tolerant und leicht auszubilden. Sein fürsorgliches, kinderliebes Wesen macht ihn zu einem idealen Familienhund, der allerdings nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden sollte.


Auch der Neufundländer und der Leonberger sind beliebte Rettungshunde

Der Neufundländer  ( ein ebenfalls beliebter Rettungshund ) hat seinen Ursprung auf der sturmgepeitschten Insel im Atlantik. Die Zucht kam zwar micht Sicherheit in Neufundland auf, doch existieren sich widersprechende Berichte über die Herkunft des Hundestammes. Es wird behauptet, dass einige Vorfahren Hunde waren, die von frühen Wikinger-Siedlungen importiert wurden, aber auch, dass der Pyrenäenschäferhund von französischen Fischern, die im 17. Jahrhundert auf die Insel auswanderten, dorthin gebracht wurde. Wie auch immer, der Neufundländer entwickelte sich zu einem unschätzbaren Helfer beim seefahrenden Volk. Im 18. Jahrhundert kam er nach England.

Wenn Sie einen Neufundländer in Ihre Familie aufnehmen möchten, sollte ein Teich, ein Fluss oder das Meer erreichbar sein. Das Fell braucht mindestens einmal pro Woche kräftige Pflege. Er benötigt grosse Fleischmengen.  Ein gelassener Hund, mit ruhigem , ernsten Ausdruck.

Last but not least:  Der Leonberger  –   (Rettungshund)

Der Name dieses majestätischen Hundes geht auf den Wohnort seines Züchters Heinrich Essig von Leonberg in Baden-Württemberg zurück. Insgesamt sieht dieser Hund dem Bernhardiner und dem Neufundländer sehr ähnlich, aus denen er sicherlich gezüchtet wurde. Vielleicht erhielt er auch etwas Blut vom Pyrenäenberghund.

Der Leonberger  zählt zu den elgantesten Rettungshunden

Lange  Zeit gab es Schwerigkeiten, die Rassenmerkmale festzulegen, nicht zuletzt deswegen, weil man auch heute noch nicht genau weiß, wie die Züchtung zustande kam. Der Standard wurde 1949 aufgestellt. Der Leonberger hat ein dickes, mäßig weiches bis derbes, langes, ziemlich öliges Fell und eine sehr dichte, wasserundurchlässige Unterwolle. Obwohl der Körper dadurch gut bedeckt scheint, bleiben seine Formen doch deutlich erkennbar.

Der Hund ist kräftig gebaut, muskulös, doch so gut proportioniert, dass man geradezu von Eleganz sprechen kann. Der Kopf ist deutlich kleiner als beim Bernhardiner, die Schädelhaut normal ausgebildet und zeigt nicht die charkateristischen Falten jeder Rasse. An Hals und Brust ist eine breite, dichte Mähne, von langen Haaren. Der Schwanz ist lang und stark behaart, also eine Fahnenrute.

Gewicht: 40-50 kg, Schulterhöhe: Rüde mindestens 76 cm, Hündin mindestens 70 cm. Farbe Goldgelb bis Rotbraun, vorzugsweise mit schwarzer Gesichtsmaske, die Haarspitzen können dunkel sein.

Heute werden auch andere Rassen als Rettungshunde ausgebildet und eingesetzt.   Wobei diese 4 Rassen wohl zu den klassischsten und bekanntesten Rettungshunden zählen:

Rettungshunde:

 

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