Akita Inu – Akita Inu Züchter – Charakter Akita Inu – Akitas

Geschrieben von Nito am September 4th, 2012 in Jagdhunde Erdhunde

Es gibt ein wundervolles Buch: „Japanisches Lächeln auf vier Beinen“, geschrieben von Beate Pürner. Besser kann man die Rasse wohl nicht beschreiben und klasszifizieren.   Es sind wunderschöne Hunde – bißchen Hollywood – wenn man an den Film mit Richard Gere denkt : Hachiko – eine wunderbare Freundschaft“.

Nur, bei näherem Kennenlernen scheint der äußere Schein auch ein wenig zu trügen. Ich habe einen hinreissenden Artikel gelesen, den ich Ihnen im Zusammenhang mit dieser großartigen Rasse , nicht vorenthalten will: „Am besten , Sie gehen abends und abseits spazieren. Und wickeln sich – sollte Ihnen Wild oder jemand mit Hund begegnen – .samt Leine um einen Baum“.  Letzte Worte eines Hundetrainers an seine langjährige Kundin: Mich !. Dabei wohnte ich ausgesprochen ländlich, hatte noch ein Jahrzehnt mit diesem Hund vor mir und war mit meinen Vierbeinern in der Hundeschule immer gern gesehen gewesen. Bis jetzt. Jetzt hatte ich einen fünf Monate alten japanischen Akita – und keine Freunde mehr.

„Mein Start als frischgebackene Aktia-Besiterin war wenig spassig: Mein Schnösel ging schon mit 12 Wochen unbeeindruckt seines Weges – am liebsten ohne mich. Seine Aufmerksamkeit galt Wild, Hunden und den Hauskatzen.…. Dann war mein Kleiner kaum zu bändigen und lief zum Schwarzenegger auf. Kaiko interessierte sich für alles – nur nicht für mich. Futter spuckte er mir vor die Füße. Wollte ich ihn streicheln, liess er mich stehen. Er reagierte auf Annäherungsversuche so wie auf Richtungswechsel im Wald: mit purer Verachtung.

Kaiko war ein Satansbraten. Wie so manch anderer Akita Inu, den ich im vergangenen Jahrzehnt kennen gelernt habe. Zwar erlebe ich inzwischen zunehmend „gemäßigte“ Rassevertreter, trotzdem sind Akita insbesondere unter Hundetrainern ungern gesehen und nur wenige mit dessen Wesen vertraut. Während die einen versuchen, den Akita mit Wattebäuschen und unendlicher Geduld irgendwie von der angeblichen Überlegenheit des Menschen zu überzeugen, setzen die anderen gegenüber dieser vermeintlich „dominanten“ Rasse auf permanenten Druck und Gewalt. Für den stolzen, sensiblen Akita eine Katastrophe!

Der Akita Inu stammt aus Japan, und gleicht im Wesen stark unserer landläufigen Vorstellung von der Mentalität jenes Volkes, welches diese Rasse bis heute maßgeblich prägt:  ruhig, beherrscht, stolz, reserviert, distanziert bis unnahbar und stets darauf bedacht, nicht das Gesicht und seine Ehre zu verlieren.

Das Leben mit einem Akita ist eine sehr große Herausforderung. Nicht alle Akita Halter sind dieser Herausforderung gewachsen. Der Akita ist ein Jagdhund und in hohem Maße an Selbständigkeit gewöhnt!.

Doch auch wenn Ihr Akita Sie – freiwillig, freudig und ohne Druck und Gewalt! – als Entscheidungsträger in allen Lebenslagen akzeptiert, bedeutet das Leben mit einem Akita ein Leben mit Einschränkungen. Die Haltung dieser Hunde setzt Grenzen. Lebenslang.  Akita sind ein bisschen wie Katzen: zurückhaltend, eigensinnig, unnahbar, sensibel, schwer erziehbar – und selbst gut erzogen zuweilen unendlich langsam in der Ausführung von Kommandos.  Doch hat man es geschafft, sich ihren Respekt zu verdienen, sind sie anhänglich und treu. Akitas sind Persönlichkeiten : unverwechselbar und eigen.

Das waren die Erlebnisse von Gaby Kaiser, die auch als Hundeerzieherin tätig ist.  Ebenso als Ausbilderin und Hundeerzieherin arbeitet.

Sie erreichen Frau Kaiser auch über die Seite :  www.mensch-hund-portal.de

‚Wenn Sie generell an Hunderassen interessiert, dann haben wir für Sie hier weitere Informationen   :   Jagdhunde/ Erdhunde  und Hunderassen