Gebrauchshunde/Arbeitshunde

Hütehunde, Schäferhunde, Schlittenhunde, Treibhunde sind wie weitere Rassen Gebrauchs- und Arbeitshunde

Die Hunde, die unser dieser Rubrik behandelt werden, sind dem Menschen seit jener Zeit vom grossen Nutzen, als er während der sogenannten neolithischen Revolution vom Jäger und Sammler zum seßhaften Ackerbauer und Viehzüchter wurde.

Damals kam er auf den Gedanken, dem Hund neue Aufgaben zu übertragen, nämlich den Schutz von Haus und Hof und die Überwachung von Viehherden. Die Hunde dieser Gruppe sind meist von beträchtlichem Körpermass, niemals klein.


Skelett und Muskulatur sind kräftig ausgebildet. Bei Anstrengungen sind diese Hunderassen ausdauernd, gegenüber schlechtem Wetter sehr widerstandsfähig. Ursprünglich sahen diese Hunde sehr bäuerlich aus und nahmen erst im Laufe der Zeit eine feinere Erscheinung an.

Das Fell ist sehr dicht, zwar unterschiedlich lang, stets aber so beschaffen, dass es die Tiere vor Kälte und Feuchtigkeit bestens schützt. Gebrauchshunde/ Arbeitshunde sind sehr intelligent, leicht abzurichten und entwickeln auch eigene Initiativen.

Gebrauchshunde/Arbeitshunde wurden auch zum Schutz von Farmen eingesetzt, um Schafe, Rinder und andere Tiere zu hüten und zu beschützen und um schwere Lasten zu tragen. Arbeitshunde, die von ihrer Art und ihrer Statur her dem Mastiff ähneln, findet man auf Kunstgegenständen, die mehrere hundert Jahre alt sind.

Folgende Rassen  gehören zu den Gebrauchshunden und Arbeitshunden :

Hütehunde, Schäferhunde, Schlittenhunde, Treibhunde

In der Neuzeit erweiterte man die Aufgaben der Gebrauchshunde/ Arbeitshunde. Sie wurden je nach ihren Fähigkeiten als Blindenführer, Polizeihelfer und Spürhund eingesetzt, die sowohl Verschüttete als auch Trüffel, Drogen oder Sprengstoff fanden.

Als besonders Kennzeichen dieser Hundegruppe lässt sich ein ausgeprägter Hüte- und Treibsinn ausmachen. Ausgesprochene Hütehunde zeichnen sich durch Schnelligkeit, Wendigkeit und Ausdauer aus, während beim Treiben und Schützen vor allem Robustheit und Wehrhaftigkeit gefragt sind. Ein weiteres Merkmal der in dieser Gruppe aufgeführten Hundeist ihr meist wetterunempfindliches, in der Regel langhaariges Fell.


Zu den klassischen Hütehunden zählt man die Schäferhunde. Diese äußerst robusten Tiere arbeiten eng mit dem Hirten zusammen. Sie gehorchen dessen Kommandos und halten die Schafe zusammen. In ihrem Umgangmit der Herde müssen diese Hunde sich sanfter als Treibhunde verhalten, da Schafe empfindlicher als Rinder sind.

Vor allem früher musste die Herde auch vor gefährlichen Angreifern wie Wölfen und Bären geschützt werden. Die Bauern benötigten dazu widerstandsfähige Hirtenhunde, die ihre Herde sowohl hüten als auch beschützen konnten. Um dies auch zu gewährleisten, kreuzte man Hütehunde mit grösseren und wehrhafteren Rassen.

So wie in vielen Ländern eigene Schaftypen gezüchtet wurden, so entwickelte jedes Land seine individuelle Schäferhundart. Deutschland ist das Stammland des Deutschen Schäferhundes, Schottland entwickelte den Border Collie, Großbritannien war die Heimat des Altenglischen und des Shetland Schäferhundes, Frankreich züchtete den Briard und Belgien den Belgischen Schäferhund.

Gebrauchs- und Arbeitshunde:     Hütehunde, Schäferhunde, Schlittenhunde, Treibhunde

Hirtenhunde, die auch zum Schutz von Herden eingesetzt wurden, arbeiteten meistens in rauhen, kahlen Gebirgsregionen. Sie mussten äusserstwiderstandsfähig sein und ein wetterunempfindliches Fell haben, um auch bei extremen Wetterbedingungen überleben zu können. Von diesen Hunden wurde nicht nur verlangt, dass sie unabhängig vom Hirten ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Arbeit richteten, sondern auch, dass sie ihre Schützlinge niemals im Stich ließen.

Die Herdenbesitzer musste ihnen hundertprozentig vertrauen können, dass sie , auch wnen das Futter knapp wurde und die Tiere großen Hunger litten, sich niemals am Vieh vergriffen.

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