Eurasier – Familienhund und Begleithund – Informationen“ Eurasier“

Geschrieben von Nito am September 3rd, 2012 in Begleithunde

Ein bißchen Chow-Chow – ein wenig Wolfspitz und eine Brise des Samojeden – schon hat man den wunderschönen Eurasier. Die Rasse ist noch jung. Der Name „Eurasier“ wurde nach den Ursprungsländern der Ausgangsrassen festgelegt. Der Wolfspitz kommt aus Europa , der Chow-Chow und der Samojede aus Asien. Seit 1973 ist die Rasse offiziell anerkannt. Der Eurasier ist ein mittelgrosser, spitzartiger Hund nordischen Typs mit Stehohren, der seine Rute aufgerollt über dem Rücken trägt und sich schwungvoll, elegant mit viel Schub bewegt.

Eurasier – Rüden sind durchschnittlich 56 cm gross und wiegen etwa 26 kg. Hündinnen bringen es auf ca. 22 kg bei einer Grösse von ca. 22 kg.  Die Rasse gibt es in vielen verschiedenen Farbschlägen, von Rot bis Hellbraun, Wolfsgrau bis hin zu reinem schwarz und Schwarz mit abgegrenzten hellen Abzeichen.

Eurasier Liebhaber schätzen sein Selbstbewusstsein, seine Ausgeglichenheit sowie souveräne Zurückhaltung Mensch und Tier gegenüber. Dass er sich niemals aufdrängt und ruhig im Hintergrund bleibt, hat ihm schon viele Freunde, nicht nur bei Hundefans, eingebracht. Fremde meidet er, ohne jedoch dabei anhaltend zu bellen.

Der Eurasier ist kein Einmannhund. Auf seine Menschen ist er stark fixiert, weshalb man ihn voll ins Familienleben integrieren sollte – Zwingerhaltung lässt ihn verkümmern. Durch seine große Anpassungsfähigkeit kommt er mit verschiedenen häuslichen Gegebenheiten schnell zurecht: Er lebt auf dem Bauernhof oder in der städtischen Etagenwohnung genauso wie im Haus mit Garten. Ob bei einer Einzelperson, bei Senioren, einem Paar oder in Familien mit Kindern, auch gern mit Haustieren – der Eurasier fühlt sich überall wohl.

Um seinem Bewegungsdrang entgegenzukommen, sollte der Viereiner dreimal täglich ausgeführt werden, wofür insgesamt mindestens eineinhalb Stunden einzuplanen sind. Die Rasse besitzt keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Stundenlanges Verfolgen von Wildspuren ist für den Eurasier nicht typisch. Zwar hat er einen angeboren Beutetrieb, durch konsequente Erziehung kann man diesen jedoch eindämmen.

Sein gutes Sozialverhalten Artgenossen gegenüber kann der Eurasier dann optimal entwickeln, wenn er von Anfang an unangeleint viele Hundekontakte hat. Der Besuch einer guten Welpenspielstunde und Junghund-Erziehungskurse wären empfehlenswert.

Der Eurasier hat bei aller Anpassungsfähigkeit durchaus seinen eigenen Kopf und darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern braucht klare Vorgaben. Mit sklavischen Gehorsamkeitsübungen hat er nichts im Sinn. Insgesamt ist er nicht schwer zu lenken, wenn man reichtzeitig damit anfängt.

Er liebt es sehr, wenn man sich mit ihm beschäftigt und wenn er seinen Menschen überall hin begleiten kann.

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