Hundesport/Hundetraining

 

Viele Hundebesitzer treibt der eigene Ehrgeiz. Fangen Sie nicht zu früh an mit Ihrem Hund Sport zu treiben.

Hundesport, Hundetraining, Agiltity-Training, Dogtrainer – welche Methode ist richtig?

Ihr Hund sollte ausgewachsen sein, damit seine Gelenke nicht überbelastet werden. Fangen Sie nicht zu früh mit irgendeinem Hundesport an. Hundesport kann Ihrem Hund viel Freude bereiten, muss es aber nicht. Auch Ihr Hund ist ein Individuum mit Vorlieben und Veranlagungen. Nicht jeder Hund, auch bei gleicher Rasse, ist gleich.  Manche Hunde sind ganz versessen darauf Hundesport zu betreiben, andere dagegen nicht.


Bevor Sie mit dem Training anfangen, holen Sie sich am besten das OK von Ihrem Tierarzt, denn nur gesunde Hunde können körperliche Höchstleistungen bringen. Je nach Rasse eigenen sich nicht alle Sportarten. z.B. sollten Hunde mit langen Rücken nicht zuviel springen. Steigern Sie die Anforderungen Schritt für Schritt. Bei Hitze sollte körperliche Anstrengung tabu sein. Wenn im Sommer schon trainiert werden soll, dann bitte in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

Sollte man mit Welpen schon Agility-Training absolivieren und gar an Turnieren teilnehmen?

Nein, das sollte man bitte nicht. Das Mindestalter für Agility Turniere ist 15 Monate. Vorher sollte ein Hund auch nicht am Agility- Training teilnehmen, weil seine Gelenke und die Wirbelsäule dadurch zu sehr belastet werden, z.B. bei den Sprüngen und beim Slalom. Wenn Sie bereits ein wenig vorarbeiten wollen, können Sie mit ihrem Hund schon einige Hindernisse einüben, die die Gelenke nicht belasten, z.B. den Tunnel, den Laufsteg oder das Sitzen auf dem Tisch.

Hundesport, Hundetraining, Agiltity-Training, Dogtrainer.   Thema Dogtrainer.   Ganz ehrgeizige Hundehalter wollen schnelle Erfolge oder trauen sich das Hundetraining auch nicht professionell zu.  Also wird ein Dogtrainer engagiert, der dem Hund das nötige Hundetraining absolvieren lässt.    Die Frage ist, ist das wirklich notwendig?   Sagen wir mal so, ja und nein.  Es kommt darauf an, wie Sie Ihren Hund konditionieren möchten.  Soll er Medaillen bei Agility Turnieren gewinnen?  Soll er perfekt funktionieren?   Hundesport lieben viele Hunde.   Aber nicht jeder Hund ist für ein exzessives Hundetraining oder einen speziellen Hundesort  geeignet.  Informieren Sie sich vorher, bitte !


Zuviel Hundesport kann auch schaden.  Vorsicht ist geboten.

Viele Hundebesitzer nehmen ihren Hund auch zu Fahrradtouren mit.   Auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Hund eignet sich für diese „Sportart“  .  So sind z.B. Yorkshire Terrier kleine Powerpakete, doch als aktive Begleiter bei Fahrradtouren eignen sie sich nicht.  Um gemeinsam mit ihrem Hund schöne Ausflüge mit dem Rad unternehmen zu können, besorgen Sie sich einen speziellen Fahrradkorb mit Gitterabeckung. Setzen Sie ihren Yorckie hinein, und schon kann es losgehen.

Manche Hunde ziehen am Fahrrad.  Setzen Sie bitte keinesfalls ein „Erziehungsgeschirr“ ein, um dem Abhilfe zu schaffen. Sie können damit dem Hund starke Schmerzen bereiten und auf langen Touren sogar die Haut aufscheuern.  Ihr Hund sollte auch am Fahrrad Bewegungsfreiheit haben.

Spielen Sie mit Ihren Hunden, werfen Sie Stöckchen oder Spielzeuge, lassen Sie apportieren,  lassen Sie ihren Hund mit anderen Hunden spielen.  Auch das ist Sport und fördert die Kondition und trägt dazu bei, dass sich Ihr Hund wohlfühlt.   Viele Hunde lieben es auch mit einem Frisbee zu spielen.   Dagegen spricht nichts, solange Ihr Hund völlig gesund ist.   Falls ein Hund unter Arthrose leidet, sollten Sie nichts mit ihm spielen oder keine Sportarten ausüben, die die Gelenke belasten. Auch Spielen und Tollen kann einen disziplinierten Hundesport erseetzen.

Hundesport, Hundetraining, Agiltity-Training, Dogtrainer  –  das sind anzudenkende Varianten, aber es geht auch ganz spielerisch und ganz einfach, zum Beispiel so:

Wenn Hunde gerne schwimmen, so ist das, wie bei uns Menschen auch, eine ideale Sportart.  Sie belastet keine Gelenke und gibt Kondition und macht den Hund fit.

Noch ein wichtiger Hinweis, üben Sie nur mit Ihrem Hund , wenn Sie gut gelaunt sind und selbst Freude an Sport und Spiel haben.Stress und Ungeduld Ihrerseits wirken sich negativ auf den Hund aus.

Haben Sie Geduld beim Hundetraining – belohnen Sie den Hund und freuen Sie sich mit ihm.

Werden Sie nicht gereizt oder ärgerlich, wenn der Hund eine Übung nicht begreift, sondern fangen Sie dann noch einmal eine Stufe darunter an und bleiben Sie gelassen. Geduld ist beim Hundetraining besonders wichtig.   Und – belohnen Sie Ihren Hund, wenn er seine Sache gut gemacht hat.

Denken Sie auch daran, dass Wasser immer dabei sein sollte. Im Zoohandel gibt es praktische Gürteltaschen, die auch ein Fach für die Wasserflasche haben. Denken Sie auch an regelmässige Pausen, übertreiben Sie das Training nicht. Das Wichtigste beim Hundesport: Es muss dem Hund und Ihnen gleichermassen Freude machen.

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