Homesitting/Hundebetreuung
Chula, Sem und Nicky nehmen ein kleines Bad in der Sonne. So hätten wir es doch gerne, nicht wahr ? Wir müssen eine Reise antreten und sind gezwungen unsere Schätzchen in die Obhut von erstmals fremden Menschen zu geben. Da ist guter Rat teuer. Wo bringe ich sie unter ? Geht es meinen Hunden gut, während meiner Abwesenheit, werden Sie liebevoll betreut und können sie so leben, zumindest weitgehend, wie sie es bei mir zuhause gewöhnt sind ?
Um all dem Auszuweichen, kann ich aus eigener Erfahrung einen Homesitter empfehlen. Hundebetreuung in Ihren eigenen vier Wänden. Die Hunde müssen ihr gewohntes Terrain nicht verlassen. Sie leben wie immer. Sie sind zuhause und vermissen erstmal nichts. Dass Sie als Rudelführer oder Rudelführerin ab und an nicht zuhause sind, dass sind sie gewohnt, das ist nichts Neues für die Hunde.
Wenn sich nun eine Person liebevoll um sie kümmert, dann werden ihre Hunde Sie nicht nachhaltig vermissen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass meine Hunde nur ganz kurzfristig den Anschein vermittelten, dass sie mich suchten. Dann hatten Sie sich an den jeweiligen Sitter oder die Sitterin gewöhnt und alles war gut.
Ein Erlebnis der speziellen Art, hatte ich vor einigen Jahren. Ich musste für eine Woche verreisen und hatte meine Hunde in die Obhut eines Hundesitters gegeben. Der junge Mann machte einen sehr kompetenten Eindruck . Er ging wunderbar mit meinen Lieblingen um, sie gingen ohne Problem mit ihm an den Strand, schwammen , liefen, spielten und kamen mit ihm zurück . Er gab ihnen Futter , sie schmussten mit ihm. Alles wunderbar. Ich konnte beruhigt von dannen fliegen.
Natürlich hatte ich vor Reiseantritt mehr als ausreichend Futter eingekauft und bereit gestellt. Ich hatte Tom erklärt, wieviel er nachfüllen sollte, wenn die Schüsseln leer waren, wie oft , wann usw. Was man als verantwortungsvoller Hundebesitzer alles so tut. Ich hatte eine Checkliste hinterlassen, aus der hervorging, welcher Hund wann ein Medikament zu bekommen hatte, wie und wann Leckerchen – Rationen verteilt wurden. Ich hatte wirklich nichts ausgelassen oder gar vergessen.
Als ich nach einer Woche zurückkam, war ich überrascht, wieviel Dosenfutter und wieviel Futtervorräte noch da waren. Als ich den Kühlschrank öffente, war ich leicht überrascht eine Hundeschüssel gefüllt mit köstlichem gemsichten Salat zu finden.
Etwas ratlos rief ich Tom an, der gab mir dann folgende Erklärung: nachdem er sich täglich einen grossen Salat zum Abendessen bereitet hatte, die Hunde ganz versessen auf diesen Salat waren, ging er dazu über, meine Hunde ebenfalls in den Genuss desselben kommen zu lassen. Das war sein Riutal. Hunde und Betreuer ernährten sich von Salaltbergen. Warum sie meine Salate ablehnten, kann ich nicht genau sagen.
Jedenfalls machten sie absolut keinen ausgemerkelten Eindruck. Es ging ihnen prächtig und die Vitaminzufuhr hatte ihnen nicht geschadet. Alles in allem , habe ich im Laufe der vielen Jahre, seitdem ich Hunde habe, immer wieder mal einen Housesitter engagieren müssen. Meine Erfahrungen waren durchweg gut. Der eine oder andere hatte ausschließlich sein Augenmerk auf die Hunde gelenkt, und mein Haus bedurfte einer gewissen Grundreinigung im Anschluss, aber das war eher die Ausnahme.
In den meisten Fällen hatten meine Hundesitter auch mein Haus und den Garten äußerst gepflegt hinterlassen. Ich kann diese Variante der Hundebeteuung im Urlaub wirklich empfehlen.
Befragen Sie auch Hundefreunde und Bekannte, ob sie Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben und lassen Sie sich ggfs. einen kompetenten Hundebetreuer / Haussitter empfehlen.
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