Hundeerziehung

Hundeerziehung – Wie erziehe ich meinen Hund ?  Hunderziehung erfolgreich

Natürlich muss ein Hund erzogen werden, das steht ausser Zweifel. Die Frage ist, wie will ich meinen Hund erziehen. Hier gehen die Meinungen, ähnlich wie bei der Kindererziehung, mitunter sehr auseinander.

Man kann einen Hund dazu erziehen, dass er beim Spazierengehen gehorcht, man kann ihn aber auch einem strengen Gehorsamstraining unterwerfen, wie dies bei Wettbewerben oder bei der Polizeiarbeit notwendig ist. Die meisten Hundebesitzer wollen allerdings vor allem einen Hund, der draussen gehorcht und wiederkommt, wenn man nach ihm ruft.


Der Hund sollte auf  jeden Fall kommen, wenn er gerufen wird, bei Fuß gehen, anhalten, sitzen, stillstehen, warten, wieder herankommen und sich hinlegen. Wenn der Hund diese Lektionen gelernt hat, werden wir nirgendwo Schwierigkeiten mit ihm haben. Er wird beispielsweise brav vor einem Laden warten, ohne in Panik zu geraten.  Hunderziehung – oder eine erfolgreiche Hunderziehung ist problemlos möglich!

Gibt es Erziehungshilfen bei der Hundeerziehung?

Zu Anfang werden wir Halsband und Leine als Erziehungshilfe einsetzen müssen. Die Leine kontrolliert die Bewegungen des Hundes, solange wir den Hund noch nicht mit Worten unter Kontrolle halten.

Signale: Es kommt nun darauf an, welche Signale gegeben werden müssen, damit der Hund das tut, was man von ihm will. Dazu können wir Hände und Arme benutzen, doch werden diese Zeichen vom Hund meist nur eingeschränkt verstanden, denn er braucht ja unseren Anblick im ganzen. Viel häufiger wird die Stimme eingesetzt, da sie erstens auch von fern zu vernehmen ist und zweitens von den Hundeohren mit all ihren Schwankungen und Tonlagen genau erfasstg wird. Eine sehr gute Erziehungsmethode ist es, die gesprochenen Kommandos mit Hand- und Armzeichen zu verbinden.

Zu Anfang müssen die Lautkommandos mehrmals wiederholt und mit den passenden Gesten unterstrichen werden. Beim Wort „komm“ zum Beispiel drehen wir uns gleichzeitig um, als wollten wir gehen. Dadurch wird der Meuteinstinkt des Hundes angesprochen. Er sieht den Rudelführer gehen, also folgt ihm der Hund, um beim Rudel zu bleiben.  Das sind Kommandos, die bei der Hundeerziehung seit vielen Jahren erfolgreich angewendet werden.


Lob und Strafe – wichtig ist das Lob – wichtig ist die Grunderziehung

Beim Abrichten kann man den Hund positiv oder negativ beeinflussen – durch Lob oder Strafe. Doch hat eine Bestrafung wenig Sinn und überhaupt keinen in der hier beschriebenen Grunderziehung.

Eine positive Unterstützung des Hundes ist in jedem Fall vorzuziehen, und das bedeutet, dass man den Hund lobt, sobald er ein Kommando richtig ausgeführt hat. Hat er etwas nicht richtig gemacht, lobt man ihn einfach nicht – das reicht. Der Hund hat den instinktiven Wunsch, als Teil des Rudels (der Familie) anerkannt zu werden und Ihnen, als dem Rudelführer, alles richtig zu machen.  Das macht die Hundeerziehung im Grunde einfach.

Auch Gewalt sollte in keinem Fall angewendet werden. Ein geschlagener Hund wird unsere Nähe meiden, aber für die Hundeerziehung ist es gerade wichtig, dass der Hund so nahe wie möglich bei uns ist und eine gute Partnerschaft aufbaut. Mit Schlägen kommen wir also dem Ziel nicht näher.

Tipps für den Erziehungserfolg bei der Hunderziehung.   (Hunderziehung erfolgreich)

  • Gehen Sie Schritt für Schritt vor und üben Sie immer nur einen Befehl ein, wobei Sie diesem Kapitel folgen können
  • Strafe und Lob werden verbal unterstützt: Böser Hund, Guter Hund, Pfui, Brav. Später reichen diese Wörter und der Hund weiß Bescheid. Wenn Sie Böser Hund und Pfui in sonorer Tonlage sagen, kann er das sehr schnell als negative Ansage assoziieren.
  • Seien Sie beim Üben nicht reizbar oder gereizt. Ihre Stimmung regt den Hund auf.
  • Gegen eine gelegentliche Belohnung in Form eines kleinen Leckerlis ist nichts einzuwenden.  Der Hund, gerade der junge Hund oder der Welpe, folgt umso lieber, wenn er weiß, er bekommt am Ende der Übung ein kleines Leckerchen.
  • Ihre Stimme muss ruhig und warm klingen, und benutzen Sie immer dieselben Wörter für Ihre Befehle
  • Im Straßenverkehr den Hund immer an der Leine halten . Auch wenn er noch so gut erzogen ist.

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