Welpen – der Welpe . Was muss ich beachten, wenn ich einen Welpen adoptiere?

Geschrieben von Nito am August 26th, 2012 in Hundewelpen

Sie wollen sich einen kleinen Welpen – also ein Hundebaby ins Haus holen. Das Erlebnis, einen kleinen Hund aufwachsen zu sehen , ist wunderschön. Allerdings muss man sich auch mental auf diesen Schritt vorbereiten. Der Aufwand in den ersten Wochen ist dem vergleichbar, den ein kleines Menschenbaby verursacht.

Wenn Sie sich einen jungen Hund anschaffen, ist sein Verhalten durch seine Mutter und durch die Beziehungen zu seinen Wurfgeschwistern vorgeprägt. Falls beispielsweise die Hundemutter bellt, um Aufmerksamkeit zu erregen, werden sich ihre Welpen wahrscheinlich genauso benehmen. Erfahrungen, die ein Hund zwischen der dritten und zwölften Lebenswoche macht, sind entscheidend für seine Persönlichkeitsentwicklung. Am besten erwirbt man einen Welpen, wenn er acht Wochen alt ist. Wenn Sie dafür sorgen, dass er in den nächsten Monaten möglichst viele und abwechslungsreiche Erfahrungen sammelt, legen Sie das Fundament für eine mühelose, gedeihliche und erfolgreiche Erziehung.

Begegnungen mit Menschen: Achten Sie darauf, dass der neue Welpe mit möglichst vielen Menschen zusammenkommt, solange er noch sehr jung ist. Mit Zustimmung des Tierarztes sollten Sie den kleinen möglichst oft im Auto mitnehmen, nehmen Sie ihn auch mit zur Arbeit, wenn das möglich ist. Besuchen Sie Freunde mit dem kleinen Racker und gehen Sie mit ihm auch in Restaurants.  Je mehr er an Menschen und an verschiedene, sehr unterschiedliche Situationen gewöhnt wird, umso leichter wird er in alle Eventualitäten hineinwachsen.  Angstfrei – hineinwachsen!

Spielsachen: Die Beschäftigung mit Spielsachen ist sehr wichtig. Er braucht und liebt körperliche und geistige Anregungen. Stellen Sie fest, welches Spielzeug dem Welpen besonders gut gefällt und verwenden Sie es bei der Erziehung als Belohnung.

Sofortige Belohnung ist wichtig. Wenn der Welpe einen Befehl befolgt, sollten Sie ihn sofort belohnen, etwa durch streicheln oder durch sanfte Worte. Als dominanter Teil der Partnerschaft sollten Sie immer die Kontrolle behalten.

Geistige Anregungen:Welpen, die im Alter von drei bis zwölf Wochen gezielte Anregungen erfahren, wachsen zu Hunden heran, die sich im Lernen und Problemlösen als geschickt erweisen. Ein Welpe lernt am besten und am meisten durch das Verhalten seiner Mutter . In der Menschenfamlie sollte eine Person als Ersatzmama fungieren, die für die Erziehung des Welpen zuständig ist. Hilfreich ist, wenn der Welpe mit mehreren Hunden aufwachsen kann. Er lernt dann vieles von seinen Artgenossen. Uns Menschen nimmt das „Rudel“ somit viel Arbeit ab. Aber nicht jeder ist in der glücklichen Situation, gleich mehrere Hunde halten zu können.

Angstvorbeugung:Überwachen Sie alle Aktivitäten des Welpen, um sicherzustellen, dass Situationen, die ihm Angst machen, auf ein Minimum beschränkt bleiben. Ängste , die im Jugendalter erlebt werden, können sich zu lebenslangen Phobien entwickeln, sofern sie nicht sehr schnell überwunden werden.