Der blinde Hund . Wie erziehe ich einen blinden Hund ? Der Umgang mit blindem Hund

Geschrieben von Nito am November 23rd, 2009 in Erziehung

Mit einem blinden Hund erarbeitet man sich die Aufmerksamkeit mit Hilfe der Sprache. Der Hund muss akustisch verstehen lernen, was der Mensch von ihm will. Dabei ist darauf zu achten, dass man die Worte mit Bedacht wählt und sie sich im Wortlaut voneinander unterscheiden. Ein gutes Beispiel sind die Kommandos “Sitz” und “Platz”. Da beide auf “tz” enden, ist es für einen blinden Hund schwer, sie auseinander zu halten. Anstelle von “Platz” kann man “Down” benutzen oder aber die Wörter unterschiedlich betonen.

Beim Training mit einem blinden Hund benötigt man viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Konsequenz. Eine geeignete Hilfe zum Erlernen neuer Aufgaben ist der Clicker. Im Hundesport ist dem blinden Hund kaum eine Grenze gesetzt und auch alltägliche Beschäftigungen wie Ballspielen oder Schwimmen sind absolut machbar. Im Alltag muss ein blinder Hund klar artikulierende Kommandos wie “Vorsicht”, “Halt” und “Hier” beherrschen. Der Weg zum Erlernen eines Ziels ist zwar ein längerer als bei einem sehenden Hund, aber es lohnt sich allemal ihn zu gehen.